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Drawn to Death - Special

Was ein schräger Shooter!

Artikel Video Ulrich Wimmeroth

Blitzschnelle Arenakämpfe, komplett abgedrehte Waffen und echter taktischer Tiefgang: Ohne die richtigen Skills bist du in "Drawn to Death" hoffnungslos verloren!

Screenshot

David Jaffe, der Gaming-Mastermind hinter Erfolgsspielen wie dem herrlich durchgedrehten Karambolagerennen "Twisted Metal", "Calling All Cars!" oder "God of War", meldet sich mit einer eigenen Firma und einem fantastischen neuen Spiel zurück. Bereits vor geraumer Zeit angekündigt, ist es jetzt endlich soweit. Mit "Drawn to Death" erscheint einer der härtesten, schnellsten und schrägsten Arena-Shooter aller Zeiten. Um genau zu sein: Jaffe nennt sein Werk einen Free to Play, Multiplayer only, Third-Person-Shooter/Brawler, exklusiv für die PlayStation 4. Und er gibt offen zu, dass es völlig durchgeknallt und superbrutal ist.

Seziert man das Wortungetüm von Genrebeschreibung wird klar, was Jaffe dem Spieler bieten will. Multiplayer only: Zur Sache geht mit bis zu vier Spielern, die sich online in einer Arena treffen. Keine Kampagne, kein Koop. Third-Person-Shooter/Brawler: Die Charaktere sind vollständig zu sehen, die Kamera befindet sich in der Verfolgerperspektive. Und es gilt nur ein Ziel: Den Gegner mit den verrücktesten Waffen und Kampftechniken ans Leder gehen. Pures Deathmatch. Bleibt der Begriff Free to Play, der erst einmal einen etwas schalen Beigeschmack hat. Jaffe ist nach eigenen Angaben kein Freund von Pay to Win-Spielen. Den Spieler zwingen Geld auszugeben, damit er eine Chance hat zu gewinnen? Das darf nicht sein. Der Einsatz von Echtgeld verschafft einen zeitlichen Vorteil, wenn es um neue Spielelemente geht. Aber alles was Spass macht, kann auch erspielt werden. Der Grund das Free to Play-Modell zu wählen: Jaffe wünscht sich, möglichst viele Spieler ansprechen zu können, die einfach mal kostenlos ein paar Runden ausprobieren möchten.

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