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Apple Watch (Series 2) - Test

Die Inneren Werte zählen

Hardware: Test Beat Küttel

Die erste Apple Watch hat, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen, für einigen Trubel in der Uhrenbranche gesorgt. Obwohl bei weitem nicht der erste Hersteller, der mit einer Smartwatch auf den Markt kam, schien Apple mal wieder den Nerv der Käuferschaft getroffen zu haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass Apple aus dem Stand heraus zum zweitstärksten Player im Uhrenmarkt avanciert ist, gleich hinter Rolex. Nichtsdestotrotz wurde mit Kritik an der Apple Watch nicht gespart, doch mit den neuen Modellen soll nun alles besser werden. Wir haben für Euch die Apple Watch Series 2 getestet und verraten, welche Features neu hinzugekommen sind, und wie uns das Gesamtpaket gefällt.

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Optisch hat sich an der Uhr kaum etwas geändert. Das Design ist noch immer gleich, einzig ein neues Material sowie weitere neue Armbänder sind hinzugekommen. Somit müssen die Änderungen also im Inneren der Watch und in der Software zu finden sein, doch immer schön der Reihe nach.

Was kann die gleich nochmal?

Da Smartwatches doch noch nicht ganz so weit verbreitet sind wie Smartphones, werfen wir zuerst einen Blick auf die Grundfunktionen, bevor wir uns auf die Neuigkeiten stürzen. Watch-Kenner dürfen also gerne gleich zum nächsten Absatz springen. Denn natürlich hat das gute Stück neben dem Anzeigen der Zeit noch so einige andere Tricks auf Lager. Wie beim iPhone finden sich auf dem Homebildschirm viele Apps, die oft abgespeckte Varianten des iPhone-Originals sind, oftmals aber auch gänzlich neue Funktionen mitbringen. Die Interaktion läuft dabei grundsätzlich über folgende drei Eingabe: Einerseits wäre da der zwar kleine, aber dennoch überzeugende Touchscreen. Zum zweiten befindet sich an der Seite der Uhr die sogenannte “Digital Crown”, die ihr unter anderem zum scrollen drehen könnt, oder mittels Klick darauf auf dem Home-Screen landet. Gleich darunter befindet sich noch einmal ein Button. Soweit also alles wie gehabt. Auch die Grösse hat sich nicht geändert, es gibt nach wie vor Modelle in 38 und 42mm, wobei das 42mm-Modell wirklich nur denjenigen mit sehr kräftigen Handgelenken zu empfehlen ist, da das Ganze sonst zu klobig aussieht. Auch die praktischen Fähigkeiten der inzwischen als “Series 1” bekannten Ausführung wurden für die Series 2 natürlich übernommen. Nebst dem Anzeigen von allen möglichen Notifications (Whatsapp, Facebook, Aktivitäten-App etc.) lassen sich auch weiterhin Anrufe via Watch entgegennehmen und führen, mittels Voice-to-Text Antworten auf iMessages, Whatsapp usw. verfassen, der Musikplayer unkompliziert bedienen und noch vieles mehr. Auch wichtig: Man ist natürlich nicht auf ein vorgegebenes Zifferblatt festgelegt, sondern kann (neuerdings auch übers iPhone) bequem aus verschiedenen sogenannten Watch Faces wählen, und diese dann auch customizen. Dies, indem man sie immer die aktuelle Temperatur, das Datum, Börsenkurse, Mondphasen, Akkustand oder noch viele andere Infos anzeigen lässt. So weit so gut also, doch kommen wir zu den Neuerungen.

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