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Logitech G502 Proteus Spectrum Maus - Test

Klassiker reloaded

Hardware: Test Video Beat Küttel

Logitech und die Maus. Eine Geschichte, die sehr weit zurückreicht, und in deren Verlauf der in der Westschweiz ansässige Hersteller regelmässig hochwertige, teils sogar ikonische Nager auf den Markt brachte. So zum Beispiel die “G502 Proteus Core”, welche wir 2014 bereits im GAMES.CH-Testlabor hatten. Und genau zu dieser Maus hat Logitech nun einen Nachfolger veröffentlicht, welcher auf den Namen “G502 Proteus Spectrum” hört. Was es damit auf sich hat, ob die Maus den hohen Standard seines Vorgängers weiterführen kann, und ob sich für Besitzer der “Core” der Umstieg auf das neue Modell lohnt? In unserem Test erfahrt ihr es.

Was einem sehr schnell auffällt, wenn man “Core” und “Spectrum” miteinander vergleicht, ist, dass Logitech hier eher sanfte Veränderungen vorgenommen hat und nicht versuchte, das (Maus-)Rad neu zu erfinden. “Evolution statt Verschlimmbesserung”, so könnte man das Konzept dieser kabelgebundenen Maus zusammenfassen. Doch schön der Reihe nach. Für alle, die den Vorgänger nicht kennen und entsprechend keine Vergleiche ziehen können, nehmen wir die “Spectrum” etwas genauer unter die Lupe.

Handhabung und Äusseres

Screenshot

Genau wie ihr Vorgänger kommt auch die “G502 Proteus Spectrum” in einem recht ungewöhnlichen, mit Ecken und Kanten versehenen Design daher. Am meisten sticht dabei auf der linken Seite die Daumenablage hervor, die auf den ersten Blick eher unförmig wirkt, ergonomisch aber dafür umso gelungener ist. Ebenfalls nicht unbedingt Standard ist die Anordnung der drei Daumentasten. Diese sind erstens alles andere als gleichmässig geformt und befinden sich auch nicht wie bei anderen Modellen mitten auf der “Seitenwand” der Maus. Zwar benötigt das ein wenig Eingewöhnungszeit, andererseits verhindert es, dass ihr unabsichtlich einen der Daumen-Buttons auslöst. Sozusagen als Verlängerung des Daumens findet sich ein Button, der standardmässig eine andere DPI-Empfindlichkeit zuschaltet.

Interessant für alle Shooter-Zocker, denn solange ihr diesen Button gedrückt haltet, könnt ihr viel genauer zielen ohne dass das Fadenkreuz bei der kleinsten Bewegung wild rumzuckt. Eurem Zeigefinger wird es ebenfalls nicht langweilig. Neben der normalen linken Maustaste befinden sich links davon noch zwei weitere schmale Tasten, ausserdem wollen natürlich auch das Mausrad sowie zwei darunter liegende Tasten bedient werden. Dafür herrscht dann auf der Seite des Zeigefingers mehr Ruhe, mit diesem bedient ihr nämlich nur die rechte Maustaste. Was einem ausserdem sofort auffällt, ist die Texturierung der Maus auf den Seiten. Diese sorgt auch bei hitzigen und schwitzigen Game-Sessions dafür, dass ihr den Halt nicht verliert. Das Muster auf der rechten Seite der Maus ist dabei einen Tick rauher als links, wo euer Daumen sich befindet. Zwar nur ein kleines Details, aber die “Proteus Spectrum” fühlt sich nicht zuletzt dadurch sehr hochwertig an. Dies sind allerdings alles Features, die beim Vorgänger in mehr oder weniger identischer Form vorhanden waren. Ein kleines Extra kann die Maus (neben der nun nicht mehr blau eingefärbten Daumenablage) aber noch aufweisen, und zwar in Sachen Beleuchtung. Während das Vorgänger-Modell ausschliesslich in blau aufleuchten konnte, habt ihr hier, ganz dem Namen der Maus entsprechend die Auswahl aus dem ganzen Spektrum von 16.8 Millionen Farben. Das mag nun nicht für Jeden einen Kaufgrund darstellen, doch wer schon eine aktuelle Tastatur oder ein Headset von Logitech besitzt, der weiss, dass diese sich in Sachen Beleuchtung synchronisieren lassen. Mit anderen Worten, ihr könnt die Beleuchtung aufeinander abstimmen, so dass etwa alle Geräte (also auch die “Spectrum”, hingegen nicht die alte “Core” ) zum Beispiel gleichzeitig zuerst in grün, dann in rot, und dann in lila pulsieren. Zwar aus Gameplay-Sicht nichts entscheidendes, aber bei vielen PC-Zockern spielt eben auch die Ästhetik eine Rolle. Dieses bisherige “Manko” wird hiermit ausgeglichen.

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