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Lethal VR - Test

Virtuelle Ballerbude

Test Video Michael Sosinka getestet auf PlayStation 4

Mit „Lethal VR“ ist ein weiterer Shooter für PlayStation VR erschienen. Das virtuelle Werk stammt von einigen durchaus bekannten Entwickler-Veteranen, weswegen eine gewisse Hoffnung besteht, dass da ein gutes Actionspiel entstanden ist.

„Lethal VR“ wurde von Three Field Entertainment entwickelt. Der Name sagte euch vielleicht noch nicht besonders viel, aber das Studio wurde von Alex Ward und Fiona Sperry gegründet, die bei Criterion Games massgeblich an der Entwicklung der berühmten „Burnout“-Serie beteiligt waren. In dem Studio steckt also viel Kompetenz. Aber was genau ist jetzt „Lethal VR“? Es ist eine virtuelle Schiessbude. Als Teil einer Trainingseinheit für das FBI ballert man in 30 Aufgaben und mehreren Schwierigkeitsgraden auf Pappaufsteller, die entweder simple Zielscheiben oder Bösewichte darstellen. Auf echte Gegner wird man nicht treffen, denn man befindet sich die ganze Zeit über auf dem futuristisch wirkenden Schiessstand des FBI. Immerhin darf man auch Vasen, Flaschen und andere Objekte zerdeppern. Das ist irgendwie befriedigender.

Screenshot

Im Grunde kann man zu „Lethal VR“ nicht viel sagen, man ballert halt auf Pappschilder, die sich bewegen, hinter Gegenständen in Deckung verschwinden oder zwischen Zivilisten auftauchen. Natürlich werden die Aufgaben immer schwieriger und wenn man den übersichtlichen Umfang gemeistert hat, kann man auf die Highscore-Jagd gehen. „Lethal VR“ macht für den kurzen Snack durchaus Spass, aber auf die Dauer kann der Titel nicht motivieren. Immerhin sind einige Level cool gestaltet. Grundsätzlich wirkt das Spiel in seiner Aufmachung jedoch wenig beeindruckend.

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