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Mass Effect: Andromeda - Test

Biowares Weltenbummler

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Suche nach einer Heimat

Auf Habitat 7 machen Ryder und seine Crew Bekanntschaft mit den Kett. Diese Alien-Spezies sucht nach der Kontrolle über uralte Relikte der Remnant und geht dafür über Leichen. So eröffnen die Burschen bereits beim ersten Treffen sofort das Feuer und scheuen im späteren Verlauf auch nicht vor drastischen Massnahmen zurück. Deshalb knallt es auf dem ersten Stern und ebenso auf den den sechs weiteren Hauptplaneten des Spiels. Obwohl „Mass Effect: Andromeda“ Probleme mit der Darstellung seiner Figuren hat, präsentiert das Spiel seine Welt trotzdem erstklassig. Jeder Planet besitzt seinen eigenen Look: Eos beispielsweise entpuppt sich als Wüstenlandschaft, später bereist ihr dichte Wälder und sogar Eislandschaften. Die Areale sind gross und offen, dennoch ist „Mass Effect: Andromeda“ kein klassisches Open-World-Spiel. Die Darstellung der verschiedenen Welten und die verschiedenen Stile erzeugen stets eine ganz eigene Atmosphäre.

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Die Tempest ersetzt die Normandy als zentrales Transportmittel. An Bord des Raumschiffs plaudert ihr mit der Crew und schaltet so deren Spezialaufträge frei. Natürlich gibt es wieder jede Menge Liebeleien, die durch zusätzliche Optionen mehr Tiefe besitzen als in den Vorgängern. Dazu erweitert Bioware sein Science-Fiction-Spiel um ein anfangs unübersichtliches Crafting-System. Die teils in Behältern oder Überresten, teils als Rohstoffe in der Umgebung verteilten Ressourcen verarbeitet ihr zu neuen Ausrüstungsgegenständen und Waffen – unterteilt in die Kategorien Milchstrasse, Heleus und Remnant. Objekte müsst ihr zunächst erforschen, ehe ihr sie bauen dürft. Waffen rüstet ihr durch Mods auf und verpasst ihnen so individuelle Zusatzeigenschaften.

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