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Mass Effect: Andromeda - Vorschau

Die Sterne sind das Limit

Vorschau olaf.bleich

Die „Mass Effect“-Saga bricht in eine neue Galaxie auf. Wird Andromeda den hohen Ansprüchen der Bioware-Community gerecht? In Köln gab es erstmals eine umfangreiche Anspielrunde des Action-Rollenspiels.

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer … Moment, falscher Film und falsches Medium. Doch die Analogie zu der Science-Fiction-Kultserie Star Trek passt eigentlich perfekt. Im Jahr 2185 schickt die Menschheit das Kolonialschiff Hyperion auf eine interstellare Reise. Im Andromeda-System verspricht man sich eine neue Heimat für insgesamt 20.000 Seelen, die an Bord des gewaltigen Kreuzers im Kryoschlaf liegen.

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Allerdings ist Andromeda kein Buffet mit Selbstbedienung. Das weiss auch Produzent Fabrice Condominas, der die erste Anspielrunde in Köln begleitete: „Wir drehen eigentlich das Setting der alten Trilogie auf den Kopf. Damals sind Aliens in die Welt der Menschen eingedrungen. Diesmal ist es umgekehrt. Der Spieler steuert einen vollkommen Fremden, der unbefugt in eine andere Welt einbricht.“ Und genau das passiert zu Beginn der Hands-On-Session von „Mass Effect: Andromeda“.

Männlein oder Weiblein

Ihr kontrolliert Scott oder Sarah Ryder und seid Teil des Bodenteams der Hyperion. Kurz nach dem Eintreffen in Andromeda gerät das Kolonialschiff in die Umlaufbahn eines unbekannten Planeten. Gemeinsam mit Krisenspezialisten Liam erleidet Ryder daraufhin eine Bruchlandung und betritt eine erste, fremde Welt. Das Interessante: In „Mass Effect“ gibt es diesmal gleich zwei Protagonisten. Scott und Sarah Ryder sind Geschwister. Wenn ihr einen (oder eine) der beiden auswählt, bleibt euch der (oder die) andere weiterhin als wichtige Bezugsperson im Spiel erhalten.

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In dieser ersten Mission aber habt ihr lediglich Liam an der Seite. Natürlich dient der Ausflug an die von Blitzen durchzuckte Oberfläche als Tutorial. Auffällig: „Mass Effect: Andromeda“ spielt sich ein ganzes Stück intuitiver und flotter als etwa der vor fünf Jahren veröffentlichte dritte Teil der Saga. Das Jetpack macht hier einen entscheidenden Unterschied. Mit einem Tastendruck hüpft ihr über Hindernisse hinweg oder fliegt zu höher gelegenen Ebenen hinauf. Darüber hinaus gibt es eine Boost-Taste, mit der ihr euch zur Seite oder nach Vorne katapultiert. Das erlaubt schnell Ausweichmanöver und das Überwinden grösserer Abgründe.

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