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PES 2016 - Test

Präziser, intelligenter, mit überfallartigen Kontern

Test Benjamin Kratsch getestet auf PlayStation 4

Der grosse PES 2016-Test: Neymar knipst Selfies, Boateng fällt sich gerade noch so vor dem Sturz, robbt weiter, steht wieder auf und kämpft. Die Physik gefällt, vor allem aber dreht die künstliche Intelligenz herrlich auf, läuft sich aktiver frei, vermeidet Abseitssituationen, erkennt Konterchancen.

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Erste Minute, der FC Barcelona führt im grossen Test zu „PES 2016“ mit 1:0 gegen meine geliebten Bayern. Lionel Messi, genannt der Zauberfuss, lässt zwei Verteidiger aussteigen, erwischt Boateng auf dem falschen Fuss, der fällt um. Ich grinse ein bisschen, auch wenn die reale Niederlage gegen Barca im Mai 2015 richtig weh getan und das Selbstvertrauen des Clubs aus München mächtig angeknackst hat. Doch schön, das dank der stark erweiterten Physik-Engine von „Metal Gear Solid 5s“ FOX-Engine jetzt auch solche recht skurrilen Situationen möglich sind. Das Spiel berechnet an Hand der Physis jedes einzelnen Spielers, wann er stolpert, strudelt, zu Boden geht. Es wird Zeit für mich wieder die Kontrolle zu übernehmen, das Ruder rumzureissen.

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Ein weiter Abschlag von Manuel Neuer leitet das Spiel ein, ich schalte per D-Pad meine taktische Ausrichtung auf volle Offensive, das Team geht mit, mit Robben schnappe ich mir das Leder und schalte in den Dribbelmodus. Die K.I. verschiebt zu meiner positiven Überraschung Xabi Alonso direkt nach vorne, sie erkennt offensichtlich das sich die feindliche Abwehr leichter mit Doppelpässen knacken lässt. Die Katalanen greifen an, K.I.-Müller geht automatisch einen Schritt nach hinten, raus aus dem Abseits. Ich gehe an die Aussen, flanke den Ball hart rein, Müller steht richtig, Kopfball – Tor. 1:1 und die künstliche Intelligenz von „Pro Evolution Soccer 2016“ hat richtig schön mitgearbeitet. Wird sich dieses Gefühl einer stark überarbeiteten K.I. auch im weiteren Testverlauf verfestigen?

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