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Suisse Toy 2016 - Special

Die Gamer treffen sich in Bern

Artikel Alain Jollat

Es scheint fast, als erfinde sich die Suisse Toy neu: In wenigen Tagen öffnet die grosse Spiel- und Freizeitmesse im BERNEXPO-Gelände wieder die Tore. Allerdings nicht mehr an einem Mittwoch, wie es in der Vergangenheit üblich war, sondern einen Tag später, am Donnerstag. Zusammen mit dem neuen Logo sind dies wohl die auffälligsten Änderungen, die einem als erstes auffallen. Und gleich darauf dürften dem Gamer wohl die Neuerungen um die E-Games ins Auge springen: Die Teilnehmeranzahl SwitzerLAN, sozusagen die Haus-LAN-Party der Messe, hat sich praktisch mal eben verdoppelt.

Kräftemessen an der E-Games

Mit 1000 Teilnehmenden vergrössert die SwitzerLAN fast die Teilnehmerzahl um das Zweifache – und wenn man bedenkt, wie die LAN-Party vor zwei Jahren etwas abgeschieden im Keller des Gebäude 1 angefangen hat, dann ist die Entwicklung wirklich beachtlich. Mittlerweile ist man in den ganz grossen Hallen des Gebäude 2 und 3 angekommen und so besteht die LAN-Party (wie bereits letztes Jahr) auch nicht mehr "nur" aus Zockern, die in verschiedenen Turnieren um einen für Schweizer Verhältnisse riesigen Preispool von 10'000.- CHF kämpfen.

Screenshot

Die grosse Bühne bietet beispielsweise ebenfalls Platz für die grossartigen Arbeiten der Cosplayer. Wer letztes Jahr den Contest verfolgt hat, kann bestätigen, mit wie viel Aufwand, Herzblut und Liebe zum Detail die Teilnehmenden sich ihren Kostümen gewidmet und sich auf den Auftritt vorbereitet haben. Das wird sicher auch wieder ein buntes Highlight der E-Games werden.

Auch werden die Schweizer Indie-Gameentwickler ihren Platz an der SwitzerLAN und der Messe erhalten. So können die interessierten Gamer auch jene Spiele ausprobieren, die abseits der grossen Game-Firmen von kreativen Geistern entwickelt werden. Apropos grosse Gamefirmen: Nintendo und Sony sind ebenfalls an der Messe vertreten, zu den beiden kommen wir gleich. Doch zuerst noch ein Blick auf die Turniere der SwitzerLAN.

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