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Operation Flashpoint: Dragon Rising

Sogar das Militär ist am Spiel interessiert!

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Niemals allein
Der Schwerpunkt bei «Operation Flashpoint: Dragon Rising» liegt ganz klar auf dem Multiplayer- bzw. Kooperativ-Modus. Hier können auf Konsole 16 Spieler, auf dem PC sogar bis zu 32 Spieler in die virtuelle Schlacht ziehen. Man kann sich denken, welche Ausmasse die Schlachten annehmen, da ja jeder Spieler mit einem Viermann starken Squad unterwegs ist. Sollten sich Gegner einmal in einem Gebäude verschanzen, kann man sich entweder einen erbitterten Stellungs­kampf mit dem Feind liefern, oder bringt das Versteck per Raketen­werfer gleich zum Einstürzen. Gebäude sowie Wälder sind nämlich komplett zerstörbar, die richtige Waffe im Anschlag vorausgesetzt. Die grösste Waffe im Spiel, eine Art Atomsprengkopf, soll dazu eine der kolossalsten Explosionen, die es je in einem Spiel gab, auf den Bildschirm zaubern. Natürlich sind alle Waffen in «Dragon Rising» authentisch und ihren echten Vorbildern detailgetreu nachgebildet. Dies gilt auch für die Fahrzeuge und alle Gadgets der Soldaten. Diese weisen mit der Zeit auch Spuren von Schmutz auf, wie das halt im echten Einsatz auch so ist. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wie akribisch die Ent­wickler das Projekt angehen. Da man den KI-Gegnern freie Pro­gramm­routinen spendiert hat, verhalten sie sich zudem jedes Mal anders. Das heisst im Klartext, dass kein Spieler dieselbe Spiel­er­fah­rung macht wie ein anderer, der Wiederspielwert der Ein­zel­spieler­kampagne ist somit sehr hoch.

Noch viel zu tun
Die vorgestellte Version war zumindest auf dem PC schon recht weit fortgeschritten und glänzte mit detaillierten Landschaften, tollen Rauch­effekten und realistischen Waffensounds. Ob das Ganze jedoch zum angepeilten Termin in den Läden stehen wird, ist jedoch sehr fragwürdig. Vorallem die Konsolenversionen litten noch unter häufigen Abstürtzen und spielten sich längst nicht so flüssig, wie es nötig gewesen wäre. Aber besser lassen sich die Entwickler noch Zeit und liefern dafür dann den versprochenen Hit ab. Wie Codemasters bestätigte, geht es jetzt vorallem um das Feintuning und den Missionsablauf, Grafik- und Soundgerüste stehen soweit schon. Da man die Fans des ersten Teils über das Online-Forum stark in die Entwicklung miteinbezogen hat, dürfte es auch für Serienveteranen keine bösen Überraschungen geben. So wie es aussieht, rollt mit «Operation Flashpoint: Dragon Rising» die bisher authentischste Militärsimulation an, die man sich vorstellen kann. Wie sinnvoll oder fragwürdig das Ganze ist, muss aber jeder für sich entscheiden.

Fakten im Überblick:
- Der Schwierigkeitsgrad beeinflusst nicht das Verhalten der KI
- Ein Spieler ist immer mit einem Squad von vier Mann unterwegs
- Auf Konsole dürfen 16 auf dem PC 32 Spieler gegeneinander antreten
- Der Koop-Modus ist auf vier Spieler ausgelegt
- Es gibt keine Save- sonder nur Checkpoints, die einzunehmen sind
- Es wird keinen Level-Editor für den PC geben
- Auf Konsole wird das Spiel nicht auf der Festplatte installierbar sein
- Für den Umgang mit Waffen und Fahrzeugen wird es ein Tutorial geben
- Zerstörbare Objekte

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