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Pokémon Omega Rubin & Alpha Saphir

Nostalgia Overdrive

Test Giuseppe Spinella Janina getestet auf Nintendo 3DS

Mit Pokèmon “Rubin” und “Saphir” erschienen im Jahr 2002 die ersten Spiele der Reihe für den Gameboy Advance. Als erstes “Pokèmon”-Spiel komplett in Farbe und mit der Addition neuer Modi, wie dem Team-Kampf und Pokèmon Wettbewerb, war das Spiel weltweit überaus beliebt. Die Neuauflagen “Omega Ruby” und “Alpha Sapphire” fangen den Charme des Originals nicht nur ein, sondern legen mit neuen Funktionen, aufpoliertem 3D und einer Neuinterpretation der Story sogar noch einen drauf.

Die Story

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Nicht nur die Region Hoenn, sondern die ganze Welt ist in Gefahr. Als Held stehen wir nun vor der Aufgabe, die Welt zu retten. Dabei werden wir in die Geschichte um die Mega-Evolution verstrickt und erfahren mehr über den Hintergrund der Steine, welche dazu benutzt werden, diese Evolution auszulösen. Wir finden auch langsam heraus, dass es neben der Mega-Evolution eine noch mächtigere Verwandlung gibt.

Die Teams Aqua und Magma werden dabei genauso geschickt in die neue Storyline integriert, wie die beiden legendären Pokèmon Groudon und Kyogre. Diese bedrohen in ihren jeweiligen Editionen das Leben der Menschen auf der Erde. Während Groudon versucht, einen Asteroiden auf die Welt stürzen zu lassen, droht Kyogre diese zu überfluten. So wollen diese die Erde jeweils ihrem Element nach neu formen. Auch Rayquaza, zuerst nur mit der “Smaragd”-Edition erschienen, bekommt seinen Auftritt.

Ohne zu viele Spoiler preiszugeben, können wir sagen, dass Fans der alten Spiele zwar viele Elemente wiedererkennen, aber sich vor allem gegen Ende auf spannende neue Inhalte freuen können. Es lohnt sich eigentlich, beide Versionen zu spielen, da die Geschichten recht unterschiedlich sind.

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Abgesehen von der Story, arbeiten wir uns wie in jedem Pokèmon Spiel auch in “Omega Ruby” und “Alpha Sapphire” von ganz unten bis ganz nach oben. Mit der Wahl von einem von drei Pokèmon beginnt die Reise durch Hoenn. Dort kämpfen wir uns von einem Arenaleiter zum nächsten und fangen dabei so viele Pokèmon wie möglich ein um am Schluss Pokèmon-Meister zu werden.

Schon einmal gehört? Ja, auch Pokèmon “Omega Ruby” und “Alpha Sapphire” erfinden das Rad nicht neu. Die Pokèmon-Formel ist erprobt und funktioniert. Es sind die kleinen Sachen, an denen geschraubt wird, die einem positiv auffallen, weniger das grosse Ganze. Denn wer vor den neuen Spielen noch kein Interesse an der Pokèmon-Reihe hatte, wird auch jetzt noch nicht glücklich, obwohl der Zugang für Neueinsteiger so einfach ist wie noch nie.

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