Games.ch

Maus Terminator TL8A (Bloody)

Headshot-Maus mit Macken

Hardware: Test Beat Küttel

Wie ein Transformer starrt uns die TL8A an, als wir sie aus ihrer Verpackung schälen. Doch der eher unbekannte taiwanesische Hersteller A4Tech war sich bewusst, dass sich alleine mit der Optik heute kaum mehr ein potentieller Mauskäufer hinter dem PC hervorlocken lässt. Stattdessen setzt A4Tech mit ihrer Bloody-Reihe von Mäusen auf ein interessantes System mit verschiedenen “Cores”, welche jeweils besonders gut für Spieler von Shooter, MMOs oder Echtzeitstrategiespielen geeignet sein sollen. Doch auch bei manueller Tastenzuweisung und Makros haben es die Taiwanesen nicht belassen, und liefern ein Alleinstellungsmerkmal mit, welches vor allem bei Shooter-Fans auf Interesse stossen dürfte: automatischer Ausgleich des Rückstosses beim Ballern. Was es damit genau auf sich hat, wie sich dieses und andere Features im Alltag bewähren und was die TL8A sonst noch so drauf hat, lest ihr wie immer bei uns im GAMES.CH-Review.

Bloody TL8A "Terminator Laser Gaming Mouse"

Wahrlich futuristisch sieht sie aus, die mehrheitlich in schwarz und silber-grau gehaltene TL8A. Nachdem sie erst einmal per USB angeschlossen ist, fängt die kabelgebundene Maus dann auch noch in bedrohlichem rot an zu blinken, was der Transformer- respektive Terminator-Ästhetik noch einen zusätzlichen Schub gibt. Währenddessen läuft im Hintergrund gewohnt problemlos die Installation der Treiber, und wenige Sekunden später ist die Maus auch schon einsatzbereit. Doch wie das bei Gaming-Mäusen heutzutage zum guten Ton gehört, lässt sich das eigentlich Potential erst nach der Installation einer proprietären Software wirklich voll ausschöpfen. So natürlich auch hier, doch immerhin ist die Bloody Software auch in deutsch erhältlich und die Installation geht ebenfalls ohne Probleme vonstatten. Doch bevor wir uns in die Tiefen der Einstellungsmöglichkeiten begeben, schauen wir uns zuerst einmal noch die eigentlich Hardware etwas genauer an.Screenshot

Verarbeitung gut, Ergonomie okay

Etwas vom ersten, was auffällt, wenn man Hand an den kleinen Nager legt, ist die Tatsache, dass er mit seinen 125 Gramm ziemlich leicht ist. Es ist nun natürlich Geschmackssache, ob man lieber eine leichtgewichtige Maus übers Mousepad schweben lässt, oder eben gerne etwas “richtiges” in der Hand hält. Für uns hätte die Maus aber durchaus etwas schwerer sein dürfen, gerne auch mit optionalen Gewichten zur Verteilung des Schwerpunktes, welche von den Designern aber ganz offensichtlich nicht vorgesehen wurden. Leicht wirkt nun einmal schnell irgendwie “billig”, und verstärkt wird dieser Eindruck noch etwas durch die Plastikverschalung an den Seiten. Da sind wir uns von anderen Mäusen gummierte oder sonstige wertigere Auflageflächen für unsere Finger gewohnt. Spielt man dann aber ein wenig mit der TL8A rum, fallen diese Punkte schnell einmal nicht mehr wirklich ins Gewicht. Und schaut man sich einmal die Unterseite des guten Teils an, entdeckt man sogar Gleitfüsse aus Aluminium, die besonders lang haltbar sein sollen und in unserem Test auch hervorragende Gleiteigenschaften (wie gesagt auch in Zusammenhang mit dem geringen Gewicht) an den Tag legten.Screenshot

Kommentare