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Saint's Row 4: Re-Elected / Gat out of Hell

Musical-Granate für Peanuts

Test Benjamin Kratsch getestet auf PC

Verspätetes Weihnachtsgeschenk von Deep Silver und Volition: für nur 25 CHF holt ihr euch mit „Gat out of Hell“ satte 20 Stunden Spass und Schwachsinn, Gags, grotesk-grossartige Waffen und tolle Musical-Szenen ins Wohnzimmer. Ja, richtig gehört. Weiterlesen könnte sich lohnen.

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Es ist gross, rot und gehörnt. Horny, Satan oder Teufel ist sein Name und er singt. Er schmettert im grossen Test zu „Saint’s Row: Gat out of Hell“ ein Musical auf die Leinwand wie ihr es sonst eher aus Produktionen wie „Tanz der Teufel“ oder „Phantom of the Opera“ auf den Bühnen dieser Welt erwarten würdet. Und das hört sich ungefähr so an: „You think because you are my daughter. You think, you stand above it all… But as always the devil is in the details and I have something more for you. Celestial light doesn’t shine away here. Happy endings are not true, you belong toooo meee.“

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Als wäre das nicht schon Überraschung genug, ist auch noch die Qualität fantastisch. Die Musik wird begleitet von einem Orchester, Satan selbst von einem professionellen Musical-Sänger intoniert. Es sind diese Skurilitäten, die diese Serie schon immer so liebenswürdig gemacht haben. Permanent passiert etwas, mit dem ihr nicht rechnet. Ständig werden Gags gerissen oder zeichnet sich eine Persiflage im Hintergrund ab. Das beginnt schon beim Geburtstag des Präsidenten (Troy Baker aus Uncharted 4) in einer Raum-Station, wo ein treudoof dreinblickendes Alien und der nette Companion Cube aus „Portal“ sich streiten, wer denn nun die Girlanden aufhängen darf und dabei ziemlich viel kaputt machen. Währenddessen spielen die Doppel-D-Staatschefin des Präsidenten, seine Sekretärin und einer seiner Secret Service-Agents ein Brettspiel mit dem mächtigsten Mann der Welt. Allerdings entpuppt sich J.U.L.U. als eine Art Jumanji, denn das Brettspiel befiehlt dem Präsidenten eine Lady zu heiraten, die im hintersten und finstersten Winkel wohnt: in der Hölle.

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