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Rise of the Argonauts

Episches Spiel oder griechische Tragödie?

Test Guest getestet auf Filme

Das auf Februar 2009 angekündigte Rise of Argonauts wurde nun doch noch am 12. Dezember releast. Ob der Titel trotz des vorgezogenen Termins hält, was im Vorfeld gross angekündigt worden ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die Legende nimmt im griechischen Iolkos seinen Lauf. Kurz nachdem Jason zum König des Landes gekürt worden ist und sich endlich mit seiner Jugendliebe Alkmene vermählen will, wird er jäh aus den friedlichen Zeiten gerissen, als ein unbekannter Assasine seine Geliebte hinterhältig meuchelt. Ausser sich vor Zorn jagt Jason den Attentäter nun durch sein Herrenhaus, wobei dem Spieler die grundlegende Steuerung beigebracht wird. Schnell einmal ist der Schuft gefasst und wird zur Rede gestellt.  Zwischen Verwünschungen und leeren Drohungen findet Jason heraus, dass der Mörder Teil einer Gemeinschaft ist, die sich die „Schwarzzungen“ nennt. Eine üble Gruppe von dunklen Zauberern, Attentätern und Giftmischern. Nachdem sämtliche Angreifer vertrieben sind, widmet sich Jason der toten Alkmene und fleht die Götter um Gnade an. Diese geben ihm einen Hinweis wie er seine Geliebte mit Hilfe des goldenen Vlieses retten kann. Dieses soll es dem Besitzer ermöglichen, Tote zum Leben zu erwecken.

Mit diesem Ziel vor Augen macht sich der frische König auf die lange und beschwerliche Suche. Unterwegs trifft der Spieler auf bekannte Helden wie Achilles und Herkules, die Jason mit viel Kraft und spitzer Zunge zur Seite stehen. Vor allem der selbstverliebte Achilles bringt einen immer wieder durch seinen trockenen Humor zum Schmunzeln. Jeder dieser Begleiter setzt verschiedene Standartangriffe ein und verfügt zusätzlich noch über unterschiedliche Spezialangriffe, welche sie auch rege einsetzen. Pan kann beispielsweise zu seinen Fernkampfangriffen den Gegner mit seinem Magiedurchdrungenem Stab zu Boden schleudern.

Zwar sind die Schauplätze generell schön und farbenfroh gestaltet, jedoch stören unsichtbare Wände ungemein die Atmosphäre. Da sich die Entwickler diese Freiheit herausgenommen haben sind auch oft nur die jeweiligen „Szenen“ gestaltet. So kann es schon einmal vorkommen dass abseits davon Leere oder sich wiederholende Texturen zu sehen sind. Die Schönheit der Objekte und der Umgebung reichen von mittelmässig bis gut. Die Ausrüstung an Jason sticht hier positiv hervor, das darf man aber auch erwarten, bei einem Umfang von 16 Waffen und 4 Rüstungssets im ganzen Spiel. Leider findet man auch hier immer wieder kleine Schönheitsfehler, wie ein 2 cm von der Hüfte entfernt schwebendes Schwert.

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