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Mario Power Tennis - New Play Control!

Verschlimmbesserung des Klassikers

Test Guest getestet auf Black & White: Insel der Kreaturen

Als zweiter Titel der "New Play Control"-Reihe bringt Nintendo Mario Power Tennis auf die Wii. Leider hat die Portierung hier nicht so gut wie bei Pikim geklappt.

Mario Power Tennis gehörte auf dem GameCube zu den absoluten Spielspassgranaten, nicht zuletzt wegen der leichten Zugänglichkeit und des arcadigen Gameplays. Obwohl es auf den kunterbunten Plätzen oft recht zackig zur Sache ging, war es auf Grund der exakten Steuerung trotzdem möglich, die Bälle hart, slice, lop oder spin zu spielen und immer die volle Kontrolle über alle Vorgänge zu haben. Hier kommt nun die neu integrierte "New Play Control"-Steuerung ins Spiel und macht dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Da man nun die Wiimote zum Schlagen der Bälle schwingen muss, ist vor allem gegen härtere Gegener, ein kontrolliertes Spiel kaum noch möglich. Das oft zitierte Wiimote-Gefuchtel kommt zum Einsatz, was bei einem Spiel dieser Art ja nicht der Fall sein sollte. Zwar ist die Steuerung kein Totalausfall, aber im Vergleich zum Gameplay mit einem Controller müssen ganz klar Abstriche gemacht werden.

Ansonsten bleibt alles beim Alten: Mit den bekannten Gesichtern aus dem Mario-Universum steht man sich in Einzel- oder Doppelmatches auf den teils ziemlich abgefahrenen Tennisplätzen gegenüber und darf zum Sieg auch schon mal mit einem Special-Move nachhelfen. Durch erfolgreiche Returns beginnt der Schläger nach und nach zu glühen. Wenn er hell leuchtet, kann man spezielle Schläge zum Einsatz bringen, die den Gegner entweder verwirren oder einen bereits verloren geglaubten Ball wieder ins Spiel zurück bringen. Zwar sind die Charaktere und Plätze gut in Szene gesetzt, allerdings hätte man das GameCube-Original ruhig noch etwas aufpolieren dürfen. Wie bei so vielen Mario-Spin-Offs läuft das Spiel aber erst im Multiplayermodus richtig zu Hochform auf und lässt es dann so richtig krachen.

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