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Laufrhytmus DS

Jeder Schritt zählt

Test Guest getestet auf

"Laufrhythmus DS" als Spiel zu bezeichnen würde dem Lifestyleprogramm nicht wirklich gerecht werden. Zwar findet man auch Minispiele auf dem Modul, doch der Fokus liegt hier ganz klar auf dem Laufen. Für welche DS-Besitzer sich die Anschaffung lohnen könnte, erfahrt in unserem Artikel.

Der Zubehörkatalog an Nintendo-Peripheriegeräten nimmt stetig zu. Ob für Wii oder DS, "Big N" lässt sich nicht bitten und bringt eine Hardware-Erweiterung nach der anderen raus. Auch wenn ich erst Mal skeptisch war, so erscheint mit "Laufrhythmus DS" und den beiden im Lieferumfang enthaltenen Actimetern (Schrittzählern) ein durchaus sinnvolles Tool für Sportler aber auch all jene, die täglich im Büro vor dem Computer sitzen. Wer denkt, er würde schon eine ordentliche Anzahl an Schritte pro Tag zustande bekommen, der könnte wie ich eine böse Überraschung erleben. Um die Schritte zu zählen, muss man einen der beiden Actimeter am DS registrieren und einen Benutzer anlegen. Dabei darf man auch erstmals auf dem DS einen Mii kreieren oder sogar einen bereits erstellten von der Wii importieren. Das klappt reibungslos und die Miis sehen auf dem DS dann auch tatsächlich genau gleich aus.

Hat man die Vorbereitungen abgeschlossen und sich ein Tagesziel an Schritten gesetzt, muss man das Actimeter nur noch per Clip am Gürtel oder auch ein Tasche befestigen und jeder Schritt wird fortan gespeichert. Auf der Oberseite des Schrittzählers befindet sich eine kleine LED-Leuchte, die solange rot blinkt, bis man sein Tagespensum erreicht hat. Dann blinkt die LED grün und man kann über eine drahtlose Verbindung die Daten auf den DS übertragen. Dort wird einem dann in Grafiken und Diagrammen bis ins kleinste Detail aufgezeigt, zu welchem Zeitpunkt man wie viel Schritte absolviert hat, wann die Ruhephasen waren oder wenn man das angestrebte aktive Gehen, also Phasen in den man sich ca. 10 Minuten am Stück bewegt hat, erreicht hat.

Die aufgezeichneten Schritte kann man dann in Minispielen zum Einsatz bringen. So deckt man in einem Spiel anhand der Schritte versteckte Bilder auf oder man kann sehen, wie viel Strom man mit seinen Schritte erzeugt hätte. Alles ganz nett, aber nicht wirklich der Rede wert. Online darf man seine Leistungen dann mit anderen Spielern vergleichen oder mit Leuten aus aller Welt Schritte sammeln.

3000 Schritte hatte ich mir für den Anfang vorgenommen und war mir sicher diese problemlos zu erreichen. Aber Pustekuchen, denn am Abend hat das Actimeter immer noch rot geblinkt. Auch das Auslesen der Daten war ernüchternd und wohl typisch für alle, die wie ich viel vor dem Computer arbeiten. Aber der Ansporn ist dann natürlich gross, die angestrebten Schritte zu erreichen oder bei ganz Sportlichen das Pensum stetig zu erhöhen und somit natürlich auch die körperliche Fitness.

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