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Metal Gear Rising: Revengeance

Zukunftsninja trifft Actionspektakel

Test Christian Sieland getestet auf PC

Bereits seit einem Jahr gibt es den wilden Titel „Metal Gear Rising: Vengeance“ für hiesige Konsolen. Jetzt hat Konami den Titel auf den PC portiert und will damit neue Spieler anlocken. Doch was ist „Metal Gear Rising: Vengeance“ eigentlich und warum spielt es sich so ganz anders, als bekannte Ableger der Spieleserie? Wir haben das Spiel einmal gründlich unter die Lupe genommen und einen Test für euch verfasst!

Die Story

Die Geschichte von „Metal Gear Rising: Vengeance“ spielt zeitlich knapp vier Jahre nach „Metal Gear Solid 4“. Diesmal schlüpft ihr aber nicht in die Rolle des bekannten Serienhelden, sondern steuert den Ninja-Kämpfer Raiden, der sich einer privaten Militärorganisation angeschlossen hat. Geschichtlich gibt es kaum Bezüge zu bekannten Vorgängern, jedoch findet man immer wieder kleine Hinweise, die uns hin und wieder auch einmal schmunzeln liessen. Raiden ist also ein Anhänger einer grossen Organisation und zeitgleich sogar noch ein ausgezeichneter Kämpfer mit dem Katana-Schwert. Aus diesem Grund erledigt er auch hauptsächlich Aufgaben, die sich dem Personenschutz widmen. So beginnt auch die Geschichte des Titels. Ihr sitzt in einer schicken Limousine und begleitet den Premierminister von Afrika auf einer alltäglichen Route. Screenshot

Doch dann passiert das Unfassbar – Anhänger einer merkwürdigen Organisation entführen den Minister und richten ihn anschliessend vor den Augen von Raiden hin. Warum die Organisation dies macht, weiss Raiden und auch der Spieler zunächst nicht. Die Geschichte von „Metal Gear Rising Vengeance“ ist durchaus interessant und wird durch die erstklassigen Zwischensequenzen vorangetrieben. Immer wieder erwischen wir uns dabei, wie wir Spielszenen am liebsten überspringen wollen, damit wir wieder eine Videosequenz präsentiert bekommen – hier haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet! Doch zurück zur Geschichte: Der Premierminister ist tot und Raiden macht es sich zur persönlichen Aufgabe, die Hintermänner der Organisation aufzuspüren – er will wissen, warum all diese Dinge passieren. Ihr begebt euch also auf die Jagd nach einer Organisation, die anfangs sehr klischeehaft klingt, zum Schluss aber immer wieder durch Wendungen überrascht. Zwar ist die Geschichte sehr interessant und spannend erzählt, allerdings viel zu schnell vorbei. Geübte Spieler werden den Titel innerhalb von 6 Stunden durchspielen können, was wir als wesentlich zu kurz ansehen. Hier hätten es ruhig die doppelte Spielzeit sein können!

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