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No More Heroes: Heroes Paradise

No More Couch-Potato: Noch einmal mit mehr Schwung

Test Janina getestet auf PlayStation 3

Travis Touchdown schnetzelt sich auf der Wii schon seid letztem Jahr im Sequel zu "No More Heroes" mit seinem Beam-Katana durch unzählige Gegner. PS3-Besitzer müssen immernoch zum ersten Teil der Serie greifen, wenn sie mit dem irgendwie doch sympathischen Antihelden Abenteuer erleben wollen. Da die Story des Spiel die gleiche geblieben ist, hat uns vor allem interessiert: Wurden die Möglichkeiten der Move-Steuerung gut genutzt?

Für alle Spieler, welche mit "No More Heroes: Heroes‘ Paradise: Move Edition" dieses Spiel zum ersten Mal in der Hand halten ist hier noch einmal die Story und das Gameplay zusammengefasst:

Travis ist ein Antiheld, was aber nicht heisst, dass - vor allem für Gamer - die Identifikation mit ihm schwer fällt. Er liebt Anime, sammelt Trading-Cards und -Figuren und lebt in einem unaufgeräumten Apartment. Und einem Kühlschrank, dessen Inhalt hauptsächlich aus Bier besteht. Darüber hinaus besitzt er eine Katze namen Jeane, um welche er sich liebevoll kümmert.
Screenshot
Die Story ist schnell zusammengefasst: Travis hat kein Geld. Er nimmt einen Job als Auftragsmörder bei der UAA (United Assassins Association) an um schnell an jenes zu kommen. Dies stellt sich allerdings als eine Falle heraus. Ohne es zuerst zu merken, wird er von seiner Auftraggeberin Sylvia Cristel in einen Wettbewerb um den Platz 1 auf der Rangliste der besten Auftragsmörder geschoben.

So aufregend wie diese Vorrausetzungen auch klingen, nun verfällt das Leben des Otaku leider schnell in die immer gleichen Bahnen. Nachdem wir relativ zackig zum Kampf gegen Nummer 10 auf der Rangliste geschickt werden, schlagen wir uns durch lange, leere Korridore. Haben wir ihn erreicht, zeigt das Spiel worauf es wirklich ankommt: die ausgefallenen Bosskämpfe. Schon beim ersten Kampf (welcher locker über 10 Minuten dauern kann) zeichnet sich ab, dass die Bosse nicht nur stark kämpfen, sondern auch ausgeprägte Charaktere haben. Und genau das ist auch, was den Spieler durch das Spiel zieht. Denn die Abschnitte zwischen den Bosskämpfen werden immer länger.

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