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Tales of Symphonia

Besser spät als nie!

Test Roger getestet auf Black & White: Insel der Kreaturen

Gut Ding braucht Weile, so könnte man dies auch bei "Tales of Symphonia" ausdrücken. Es ist schon über ein Jahr her, dass das Spiel in den USA veröffentlicht wurde. Noch länger hat es gedauert, wenn man den Original-Release in Japan berücksichtigt. Dieser war bereits im Sommer 2008. Ob sich das warten gelohnt hat?

Es sind zwei Jahre vergangen seit Lloyd Irving und seine Gefährten in "Tales of Vesperia" die Welt gerettet und die beiden Welten von Sylvarant und Tethe'alla vereint haben. Leider war die Vereinigung verantwortlich für die Probleme in denen sich die Welt nun befindet. Seen sind ausgetrocknet, Gletscher sind am verschwinden und Wüsten haben sich in trostlose Eiswüsten verwandelt.

Unser Protagonist, Emil Castangier ein Junge aus Palmacosta, ist in den aufgeflammten Konflikt zwischen den beiden Völkern geraten. Er war Zeuge als Lloyd Irving seine Eltern und alle Bewohner seiner Heimatstadt Palmacosta ermordete. Als Waise wird er von seinem Onkel und Tante aufgenommen, welche ihn aber mit viel Abneigung entgegen bringen. Auch die Bewohner seiner neuen Heimat sind ihm nicht wohlgesonnen. Erst im Verlauf der Geschichte erfährt Emil, der ein absoluter Hasenfuss ist, was hinter den bestialischen Morden an seinen Eltern und den Einwohnern von Palmacosta steckt.

Nachdem er Marta Lauldi, einem Mädchen welches von den Vanguard gejagt wird, über den Weg läuft, muss sich Emil überlegen auf welcher Seite er steht. Er rettet das Mädchen vor Monstern, bringt später aber Richter Abend auf die Fährte von Marta. Dieser jagt das Mädchen wegen… aber halt, die Story soll noch nicht vollständig erzählt werden.

Die Kämpfe im Spiel laufen in Echtzeit ab und sind entsprechend schnell und flüssig, auch wenn man ab und zu etwas den Überblick verliert. In den Kämpfen wird man von bis zu drei weiteren Charakteren unterstützt. Währende des Spielverlaufs kann man bis zu 200 Monster sammeln, welche dem Spieler zur Seite stehen können. Durch die Kombination der verschiedenen Monstertypen und Ausrüstungsstücken und Magieelemente wird dem Spieler sehr viel Freiheit gegeben wie er die Battles führen will.

In "Tales of Symphonia" ist die Grafik im typischen Anime-Stil gehalten. Einige Umgebungen erinnnern schon beinahe an Filme aus dem Hause "Ghibli", stilvoll mit viel Tiefe und Details. Bis auf die Animation zu Beginn, wird man während des Spielens nicht von generierten Zwischensequenzen unterbrochen. Die Story wird komplett im Spiel erzählt. Dabei hat man manchmal das Gefühl man schaut einen Animefilm in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

Die akkustische Untermalung ist ebenfalls gut gelungen, vieles erinnert an den Vorgänger. Zum Soundumfang sei hier noch erwähnt, dass die CD-Sammlung des Vorgängers mit 4 Discs im letzten Jahr in Japan erschienen ist.

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