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Golden Sun: Die dunkle Dämmerung

Psynergetische Kids auf Wanderschaft…

Test Roger getestet auf Nintendo DSi

Der dritte Teil der "Golden Sun"-Serie spielt 30 Jahre nach dem Ende der Vorgänger. Wie Fans der Serie nur zu genau wissen, wurde die Welt von Weyard im letzten Teil gerettet, allerdings zu einem hohen Preis. Die goldene Sonne, welche die Psynergy zurück in die Welt brachte, hat Dörfer zerstört und Kontinente verschoben.

Der Vorgänger des aktuellen Titels erschien vor beinahe sieben Jahren auf dem Gameboy Advance und hatte eine grosse Anhängerschaft. Es ist daher nicht wirklich verwunderlich, dass die erste Präsentation des Titels an der E3 2009 eine riesige Vorfreude bei den "Golden Sun"-Fans hervorgerufen hat.  Dies auch deshalb, weil es lange nicht klar war, ob ein Nachfolger auf dem DS(i) erscheinen würde. Nachdem die beiden Vorgänger-Spiele (eigentlich waren diese ursprünglich als ein Spiel geplant, waren aber zu umfangreich für ein Game-Modul) durchwegs positiv bewertet wurden, sind die Erwartungen an den neuen Teil entsprechend gross.

**Kinder an die Macht!

** Wie bereits erwähnt, beginnt die aktuelle Geschichte 30 Jahre nach dem Ende des letzten Teils. In der ersten Spielstunde - die Einleitung dauert eigentlich sogar etwas länger - wird dem Spieler die Vorgeschichte von "Dark Dawn" näher gebracht. Auf diese Weise wird er nicht komplett ins kalte Wasser geworfen.  Der Spieler erfährt, dass die magieähnliche Psynergie  aus der Welt von Weyard verbannt wurde, um diese vor dem Missbrauch dieser zu schützen. Parallelen zur aktuellen BBC-Serie "Merlin" sind wohl ein reiner Zufall. Was von den Altforderen eigentlich gut gemeint war, stürzte die Welt in ein komplettes Chaos und die Auslöschung selbiger schien unabwendbar. Die Eltern unserer aktuellen Junghelden brachten die Psynergie zurück nach Weyard und das Gleichgewicht wurde wiederhergestellt. Soweit die Vorgeschichte von "Golden Sun: Die dunkle Dämmerung".  Bereits zu Beginn fallen die extrem langatmigen Konversationen negativ auf. Die in der Story auftauchenden Personen, Städte und Hinweise zu den historische Geschehnissen aus der Vergangenheit verwirren oftmals mehr, als dass sie die Geschichte voranbringen würden. Zum Glück hilft das eingebaute Lexikon den Überblick zu behalten.

So beginnt die Reise

Ein jugendlicher Leichtsinn führt zur ersten Quest und sorgt dafür, dass sich die Nachkommen der bekannten Helden auf den Weg in ein spannendes Abenteuer begeben müssen. Natürlich läuft kaum etwas nach Plan und die einfache Besorgungsaufgabe mutiert alsbald in eine "Rettet die Welt"-Mission. Zum Glück sind unsere Kinder Adepten und verfügen daher über diverse magische, sorry, psynergetische Fähigkeiten. Mit Hilfe dieser müssen diverse Rätsel gelöst und Gegner bekämpft werden. Zusätzlich steht eine Anzahl an Djinns unseren Helden zur Seite. Sie erweitern die psynergetischen Fähigkeiten oder erlauben die Beschwörungen von noch mächtigeren Wesen. Leider sind unsere Protagonisten von Anfang an mit vielen zum Teil übermächtigen Fähigkeiten versorgt, sodass es selten zu grösseren Herausforderungen kommt. Lediglich bei einigen wichtigeren Gegnern ist ein strategisches Vorgehen vorteilhaft. Negativ fallen die Zufallskämpfe auf. Hier ist das neue "Golden Sun" leider  in der Vergangenheit hängen geblieben.

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