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Need for Speed: Hot Pursuit

Back to the roots

Vorschau Benjamin Kratsch

Games.ch gibt wieder Gas. Dieses Mal in einer Corvette, freut sich über rattenscharfen Sound und clevere Features. Im neuen "Need for Speed: Hot Pursuit" heisst es zurück zu den Wurzeln – und die sind Adrenalingeschwängert.

Games.ch gibt wieder Gas. Dieses Mal in einer Corvette, freut sich über rattenscharfen Sound und clevere Features. Im neuen "Need for Speed: Hot Pursuit" heisst es zurück zu den Wurzeln – und die sind Adrenalingeschwängert.
Es gibt Spiele, die liebe ich nur weil der Sound so geil ist. Als ich auf der gamescom meine Corvette auf 250 Sachen beschleunige, bäumt sich der Motor richtig auf, schreit seine ganze Kraft heraus. Blowing away! Eine Zehntelsekunde später hängen mir die ersten Cops am Heck, eine Minute später eine ganze Armee: Helikopter rauschen gefährlich nah an mir vorbei, bitten mich höflichst meine scheiss Karre zu stoppen, und verflucht noch mal auszusteigen. Nö danke, macht gerade zu viel Spass. Bei mittlerweile fast 300 Sachen ein paar Cops in die Bande drücken, das Carbon splittern zu hören, zu sehen wie es die Karre vom Boden reisst – besser als jeder Actionstreifen.  

Ich geb Gas, hab Spass und Bullen am Ar***, äh Allerwertesten

Nach Ausflügen ins Simulationsgenre mit „Shift“ gibt Electronic Arts endlich wieder richtig Gas, schickt Luxusautos auf die Strecke und lässt euch wählen, ob ihr als böser Bube Polizeikarren schrotten, oder guter Cop Corvettes zu Blech verarbeiten wollt. Wobei auch die Polizei echt heisse Schlitten hat. Lamborghini Galardo mit Sirene, und Männer fangen an zu träumen. Und verdammt noch mal, das ist gut so. Denn „Need for Sped“ das steht für unbezahlbare Sportwagen, High-Speed-Adrenalin-Rennen und Verfolgungsjagden bis aufs Blut. Der Wagen zoomt über faszinierende Strecken in der frei befahrbaren Welt von Seacrest County, einem Bezirk des Bundesstaats Kalifornien. Hier wechseln sich uralte Wälde, steile Pisten, trostlose Wüsten und winkliges Gebirge ab. 


Die Burnout-Fahrer übernehmen das Steuer

Mit der Wahl des Entwicklerstudios beweist EA mal wieder ein gutes Händchen. Denkt man an pfeilschnelle Raserei, spektakuläre Unfälle und adrenalinüberflutetes Gameplay, schiesst einem unweigerlich ein Name ins Hirn: „Burnout“, der vielfach ausgezeichnete Racer von den britischen Criterion Studios. In Sachen Gameplay gehts back to the roots, zurück zu den Wurzeln der Serie. Wie schon in anderen Teilen dreht sich alles um das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Rasern und Ordnungshütern. Ihr werdet nicht nur auf Seiten der Raser über die Strecke fegen, sondern auch als Polizist Temposünder dingfest machen. Beide Parteien setzen dieses Mal  auf starkes Equipment: Mit einer Apparatur können Raser das Polizeiradar stören. Im Spiel selbst verschwindet dann die rechts unten im Bild eingeblendete Übersichtskarte für eine gewisse Zeitspanne. Auch praktisch: das Stealth-Feature, welches das eigene Fahzeug für kurze Zeit tarnt. Witzig: Sogar eine Art Phantonmobil dürft ihr rufen und so die Bullen austricksen. Der Nitroboost gehört natürlich zur Standardausstattung.

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