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Pokémon Ranger: Spuren des Lichts

Gotta befriend 'em all

Test Guest getestet auf Nintendo DSi

Mit „Spuren des Lichts“ gelangt bereits der dritte Teil der „Pokémon Ranger“-Serie in die Handhelds der Fans der niedlichen Taschenmonster. Auch dieses Mal müssen wieder Pokémon gefangen und richtig eingesetzt werden, um die Geschichte zu lösen und zum erfolgreichen Pokémon Ranger zu werden.

Die „Pokémon“-Serie, zumindest die RPGs um die verschiedenstfarbigen Editionen, haben mich durch meine Kindheit hindurch begleitet. Entsprechend nostalgisch werde ich dann, wenn ich wieder einmal ein „Pokémon“-Spiel in den Händen halte. Mit der RPG-Serie hat das allerdings nicht wirklich etwas zu tun. In „Pokémon Ranger“-Spielen geht es nicht darum, andere Trainer und ihre Pokémon zu besiegen, sondern die heile Welt widerherzustellen.

Kidnapper…?

Natürlich ist auch in „Spuren des Lichts“ etwas faul im Staate Dänemark! Tatsächlich. Bereits zu Beginn treffen wir auf zwielichtige Gestalten, die ein unbescholtenes Pokémon in ihre Fänge zu bringen. Dabei stürzen wir nach einem Zusammenstoss mit den üblen Burschen ins Meer und werden an eine Insel namens Isla Remboga gespült.
Dort hat es scheinbar UFO-Sichtungen gegeben, doch im Handumdrehen wird klar, dass es sich dabei um die Kerle der Pokénapper handelt, die gleichen Unholde, denen wir schon in der Luft begegnet sind.

Von da an gilt es die Rätsel um die Pokémon klauenden Bösewichte aufzuklären, so viele Pokémon wie möglich zur retten und die „Friede, Freude, Eierkuchen“-Welt der Region Oblivia wiederherzustellen und dabei noch die Begleitung wiederzufinden, die man oben in der Luft verloren hatte.

Fangen und befreunden

Was wäre aber ein Pokémon-Ranger ohne Taschenmonster? Da ein Ranger aber keineswegs ein Trainer ist, lässt er sich nur zeitweise von den niedlichen Monsterchen helfen.

Ein wesentliches Element von „Spuren des Lichts“ ist deshalb das Befreunden. Begegnet ihr einem Pokémon in freier Wildbahn, wird dieses aufgeschreckt und will euch an die Gurgel. Da gibt es nur eines: Beruhigen und auf eine gewisse Weise fangen. Das funktioniert aber nicht via Pokéball, sondern indem ihr mit eurem Stylus Kreise um das Viech zieht. Greift das Tier aber an und berührt mit einer Attacke die gezogenen Kreise, verliert euer FangKom, das Gerät mit dem ihr das Tier zähmt, Energie. Ist der FangKom leer, ist das Spiel verloren.

Habt ihr es aber geschafft ein Pokémon zu fangen, so wird es euch im Folgenden für eine Aktivität zur Seite stehen. Oft begegnet ihr in der Spielwelt nämlich Hindernissen, die es mithilfe von Spezialfähigkeiten zu eliminieren gilt.
Hat das Pokémon seine Aufgabe erledigt, wird es automatisch freigelassen.

Die tiefgreifendste Änderung gegenüber den Vorgängern ist aber die Tatsache, dass ihr mithilfe seltener, nachgezeichneter Symbole gewisse Pokémon behalten könnt. Ausserdem ist es damit möglich, das Pokémon von jedem beliebigen Ort aus zu rufen, sodass man es nicht unbedingt in seiner Gefolgschaft haben muss.

Natürlich wird das Gameplay mit der Zeit noch komplexer, sodass eure Pokémon auch in den Fangprozess eingebunden werden, um das zu Fangende zu beeinflussen. Es gibt dabei aber Pokémon, die ungeeignet beziehungsweise nur schwer kompatibel mit dem zu Fangenden Pokémon sind, sodass man auch da eine gewisse Taktik an den Weg legen muss.
Ausserdem greift auch nicht immer nur ein Monster an. Mit der Zeit werden die Fänge also durchaus knifflig.

Technisch spielt „Spuren des Lichts“ in einer guten Liga. Das Design ist weiterhin zuckersüss, es gibt keine Stilbrüche oder gröbere Fehler. Soundtechnisch wird das ganze mit typisch japanischer Handheldmusik hinterlegt und sorgt somit für das Bisschen Tradition, welches von den alten Pokémon“-Spielen noch übriggeblieben ist.

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