Games.ch

Need for Speed: SHIFT 2 UNLEASHED

Was für ein Ritt: Pure Simulation mit richtig fiesen Crashs

Test Benjamin Kratsch getestet auf Xbox 360

Dieses Geschoss verputzt einen Lamborghini zum Frühstück, grillt zum Mittag einen Porsche und spült mit GTR-Champagner nach. Die Corvette ZR1 bringt unglaubliche 674 Pferdestärken auf die Strasse. Leider steht dieser Traum auf vier Rädern nicht auf dem realen Parkplatz, sondern nur in der virtuellen Garage von "Need for Speed: Shift 2".

Auf dem Mt. Panorama Racing Circuit im australischen Bathurst zeigt die Ampel rot, schwingt sich die Kamera verheissungsvoll die Startgerade herunter. Nervös spielst du mit dem Gas, willst wissen was das Baby drauf hat. Die amerikanischen Kollegen von "Motor Trend" sind erst kürzlich mit einer getunten Version der Corvette Z1 "Blue Devil" gegen einen Kampfjet Marke F/A-18 Hornet angetreten. Und haben nur knapp verloren. Die Kamera schwebt ein letztes Mal durch die Reihen, fängt die vibrierende Spannung ein. Grün! Gas kommen lassen, erst langsam, dann schneller, der Drehzahlmesser klettert, durchdrücken, losbrettern – Ekstase! Einfach geil wie der Sound einschenkt. Unglaublich, wie sich der blaue Supersportwagen windet und aufbäumt. Wie die Achtzylinder ihre Kraft herausbrüllen. 

**
Träum weiter – die CorveScreenshottte musst du dir erst verdienen**

Wer dachte er würde hier sofort mit seinem Traumauto beglückt, wird wieder einmal enttäuscht  - erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So ist  das im Leben und auch der Karriere von "Shift 2 Unleashed". In einem Introfilmchen stellt sich Vaughn Gitten Jr. als Mentor vor und verrät die ersten Tricks. Der Formula-D-Champion weisst worauf es ankommt und schickt dich gleich in die ersten beiden Rennen, um deine Fahrkünste auszuloten; sprich den Schwierigkeitsgrad festzulegen. An Hand von einem Qualifying und der Zeit von zwei Runden siehst du was du drauf hast und das System empfiehlt beispielsweise diverse Bremsassistenten zu oder abzuschalten. Genau wie in jeder Simulation geht’s danach erst mal in die Frischlingsklasse D: Ford Escort RS, VW Scirocco, Renault Mégane – keine Autos, die ein Hooray hervorrufen, aber es ist eben noch kein Meister vom Reifenstapel gefallen. Aber keine Angst – die Arbeit lohnt sich, denn Electronic Arts und Slighty Mad haben über 140 Karossen lizenziert: Vom Mercedes CLK und Audi R8 über Ferrari und Corvette bis hin zum 2 Mio. CHF teuren Pagani Zonda ist alles dabei. Daumen hoch!

**Screenshot

**

Kommentare