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Mario vs. Donkey Kong: Mini-Land Mayhem!

Mini-Mario, Mini-Donkey, Maxi-Game?

Test Guest getestet auf Nintendo DSi

In diesem Strategieknüller trifft die Kultfigur Mario auf das Spielprinzip, welches wir von Lemming kennen. Einer ganzen Reihe von Spielzeugfiguren muss der Weg ins Ziel geebnet werden. Dabei müssen Hindernisse überwunden und Feinde aus dem Weg geschafft werden. Ob Mario einem auch im Strategie-Genre vom Hocker haut haben wir für euch getestet.

Mario und Pauline haben zur grossen Eröffnung des neuen Vergnügungsparks "Miniland“ eingeladen. Für die ersten 100 Besucher gibt es ein ganz besonderes Willkommensgeschenk, eine Mini-Pauline. Als Donkey Kong als 101 Besucher ankommt sind alle Puppen bereits verschenkt. Das bringt den Affen ganz schön in Rage. Kurzerhand nimmt er die echte Pauline unter den Arm und verschleppt sie tief ins Miniland. Aber nicht mit Mario, der nimmt sogleich die Verfolgung mit dem Super Mini-Mario Express auf. Für einmal soll nicht Prinzessin Peach sondern Pauline befreit werden.

Bei "Mario vs. Donkey Kong“ handelt es sich aber nicht, wie vielleicht erwartet, um ein Jump’n’Run Abenteuer sondern um ein Strategiespiel. Das Ziel in jedem Level ist es, ähnlich wie wir es aus Lemmings-Zeiten kennen, die aufziehbaren Spielzeug Marios heil ins Ziel zu geleiten. Es werden dazu Stahlträger gebaut oder Sprungfedern platziert und mit logischem Denken die Figuren so gelenkt, dass sie auf dem Weg ins Ziel alle Münzen, Mini-Mario Karten und Baumaterialien einsammeln. Die Mini-Marios verwenden auf ihrem Weg automatisch jedes Objekt auf das sie treffen. Auf dem Weg zum Ziel treffen die Minis ausserdem auf Röhren, Förderbänder und Leitern. Es gibt natürlich auch Feinde wie die kleinen Shy Guys. Diese müssen mit einem zuvor eingesammelten Hammer in die Flucht geschlagen werden. Nicht zu verwechseln mit dem echten Donkey Kong sind die Circus Kongs, welche ebenfalls in den Levels anzutreffen sind. Sie sind freundlich und wollen nur mit den Spielfiguren jonglieren. Das wird natürlich ausgenutzt um auf die nächste Ebene zu gelangen. Ist ein Mini-Mario erst einmal aktiviert und in Gang gesetzt, kann er nicht mehr angehalten oder in seiner Laufrichtung geändert werden. Ausser dieser stösst mit einer Wand oder einem anderen Mini-Mario zusammen.

Pro Level steht nur eine begrenzte Anzahl an Baumaterialien zur Verfügung. Durch das Entfernen solcher werden sie dem Guthaben wieder hinzugefügt. Zu steile Träger können die Figürchen übrigens nicht hochklettern. Auch ein zu grosses Fall in die Tiefe überleben diese nicht und zerbrechen. Die Mini-Marios müssen ausserdem alle kurz nacheinander im Ziel eintreffen. Sobald der Erste im Tor verschwunden ist, erscheint eine Stoppuhr. Vor Ablauf der Zeit müssen alle anderen im Ziel sein. Sonst werden sie ausgesperrt und der Level endet ohne Erfolg.

Special Levels

Zu den Spezialaufgaben zählen die Levels wo zum Beispiel Donkey Kong von einem Gerüst herab mit Fässern wirft. Die Spielfiguren müssen das Gerüst erklimmen um Schalter zu betätigen, die Donkey einen Stromschlag verpassen bis er davon rauscht. Dann gibt es noch die Multi-Tor-Levels. Darin trifft man auf verschiedene, in Kapseln eingeschlossene Minis. Diese Kapselspielzeuge müssen erst von einem anderen Mini befreit werden, bevor sie loslaufen können. Danach muss jedes Mini zu dem Tor gelenkt werden, worauf sein Gesicht abgebildet ist. Zu guter Letzt die Schlüssel-Tore. Einer der Mini-Marios hält dann ein Schlüssel in der Hand und muss als erstes das Zieltor erreichen und es für alle anderen Minis aufschliessen.

Minispiele

Werden in einer Attraktion alle neuen Mini-Mario-Karten gesammelt, wird ein Minispiel frei geschaltet. Darin besteht die Aufgabe herunterfallende Minis in die Punkte-Kisten unten auf dem Touchscreen zu lenken. Ausserdem werden übers ganze Spiel (also alle acht Attraktionen mit je neun Levels) Münzen gesammelt mit welchen du ebenfalls Levels mit einer speziellen Herausforderung wie Zeitlimiten und automatischem Start freispielen kannst.

Levelbaustelle

Der Vollständigkeit halber gibt es natürlich auch einen Leveleditor. Zum Einstieg müssen vier Lektionen absolviert werden, in denen gezeigt wird wie der Levelbau funktioniert. Nachher hat man freie Hand und kann bis zum Umfallen Levels gestalten. Anschliessend können sie mit Freunden online getauscht werden. Oder man erstellt einen auf einer Wettbewerbsvorlage basierenden Level und nimmt damit an einem Online-Wettbewerb teil.

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