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Phineas und Ferb: Volle Fahrt

Phineas und Ferb: Volle Fahrt

Test Janina getestet auf Nintendo DSi

Wie in der gleichnamigen Serie des Disney Channels versuchen die Brüder im zweiten DS Spiel der Reihe jeden Tag ihrer Sommerferien bestmöglich zu nutzen. Nur durch das Kombinieren ihrer Fähigkeiten schaffen sie es durch die Level um Bauteile für ihre Erfindungen sammeln zu können und den Tag erfolgreich abzuschliessen.

Das Spiel ist aufgeteilt in thematisch unterschiedliche Levels, welche je die Ereignisse an einem Tag darstellen. Phineas und Ferb wollen an jedem Tag ein neues Gerät erfinden und begeben sich dafür in die Stadt, um Teile für diese zu sammeln. In einem einfachen Jump’and’Run lenkt man die Brüder durch das Level. Das Spiel gestaltet sich hierbei als Puzzle- und Geschicklichkeitsspiel, in welchem man Gegstände kombinieren, reparieren und verschieben muss um weiter zu kommen.

Das Schlüsselelement im Spielverlauf sind Schrauben, die man in jedem Level einsammeln kann. Diese benutzt man  in sehr einfachen Minispielen, um Maschinen wie Trampoline, fliegende Autos oder Türen zu reparieren, welche dann neue Wege erschliessen. Oft befinden sich am Ende dieser Wege Bauteile für die grosse Erfindung des Tages. Oder aber auch andere Gegenstände wie Fotos oder Souvenirs, die in einem separaten Menü aufgezeichnet werden, ohne Einfluss auf den Spielverlauf zu haben. Fängt das Spiel noch sehr einfach an, so erhalten die beiden Spielfiguren im Verlauf neue Fähigkeiten, welche sie einsetzen müssen, um Rätsel zu lösen. Man übernimmt je nach Situation abwechselnd die Rolle von Phineas oder Ferb, je nachdem welche Fähigkeit benötigt wird. Dies sind zum Beispiel ein Jetpack, mit welchem Phineas einen Doppelsprung ausführen kann oder ein Bohrer, mit dem Ferb verschiedene Behälter zerstören kann, in denen sich Schrauben befinden.

Man kann in diesem Spiel nicht sterben, jedoch bei seinen Tätigkeiten erwischt werden. Candace, die grosse Schwester der Hauptfiguren, ist darauf aus, die beiden einzufangen und bei der Mutter zu verpetzen. Ihre Geduld wird durch einen Balken im oberen Bildschirm dargestellt. Fällt man in Abgründe oder läuft in eine Falle, nimmt dieser ab, bis Candace der Geduldsfaden reisst und sie sich in einer Art Pacman-Minispiel aufmacht ihre Brüder einzufangen. Egal ob man dieses Spiel gewinnt oder sich fangen lässt, man kann an der gleichen Stelle im normalen Level ohne Strafe weiterspielen. Verschiedene Gegenstände, welche im Level gefunden werden können, lenken Candace von dem Geschehen im Level ab und füllen den Geduldsbalken wieder auf. Das sind zum Beispiel Pfannkuchen oder Teddybären.

Von Anfang an ist klar: dies ist ein Kinderspiel. Die Level sind einfach und klar strukturiert aufgebaut und jeder Ort ist ohne viel Mühe zu erreichen. Der Schwierigkeitsgrad steigt langsam und kaum merklich an. Vor jedem Rätsel steht eine Figur aus dem Cartoon und erklärt wie man dieses lösen kann, falls man nicht von alleine darauf kommt. Zusätzlich sind im ganzen Spiel immer die zu den Aktionen gehörenden Tasten auf dem Bildschirm eingeblendet. Vor allem aber herrscht im Spiel nie Zeitdruck.

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