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Gatling Gears

Pausenlose Action gepaart mit liebevollem Artdesign

Test Guest getestet auf Xbox 360

"Gatling Gears" ist ein klassischer Twin-Stick-Shooter von den Machern von "Greed Corp". Mit "Greed Corp" hat Vanguard Games, ehemals W!Games, ein überaus gutes auf Runden basierendes Strategiespiel geschaffen. "Gatling Gears" spielt im gleichen Universum, dieses Mal aber im actionreichen Twin-Stick-Shooter-Genre. Wie und ob der Genrewechsel gelungen ist, lest ihr hier.

Story? Was ist das?

In Mistbound treibt ein böses Steampunk-Imperium sein Unwesen und ist schwer damit beschäftigt, die Umwelt zu zerstören. Deine Aufgabe als Max Brawley, ein ehemaliger Mitarbeiter des Imperiums, ist mit Hilfe deines Mechs das böse Imperium zu stoppen und Mistbound zu retten. Das ist auch schon die ganze Story, das Spiel verzichtet gänzlich auf Zwischensequenzen. Die Story wird komplett über einzelne Bilder am Anfang jedes Kapitel vermittelt. Viel zu vermitteln gibt es da aber nicht, man bewegt sich von Kapitel zu Kapitel, ohne wirklich zu wissen warum.
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Schiessen... Schiessen... Schiessen**

Das Spielprinzip ist einfach und schnell erklärt: Man bewegt sich, völlig linear, von Gegnerhorde zu Gegnerhorde. Als Waffen hat man eine Gatlin Gun, Raketen und Granaten zur Auswahl. Wie für Twin-Stick-Shooter üblich findet man ab und zu Power-Ups, welche die Waffen für wenige Sekunden verstärken. Sollten die Gegner mal zu viel werden und man sieht keinen anderen Ausweg mehr, gibt es noch die Spark Bomb. Diese Spezialattacke zerstört jeden Gegner, der momentan auf dem Bildschirm zu sehen ist. Mit Goldbarren, die in den Kapiteln versteckt sind, lassen sich die Waffen sowie die Gesundheit des Mechs upgraden. Ausserdem sammelt man EXP, mit denen man das Aussehen des Mechs verändern und sogar eigene Haustiere,  die einem dann nachlaufen, freischalten kann.

Am Ende jedes der insgesamt 5 Kapitel wartet ein Boss auf unseren tapferen Helden. Die Bosse sind die Stärke von " Gatling Gears ". Jeder Boss besteht aus drei Phasen und es liegt am Spieler, die entsprechende Taktik zu finden. Die Bosse bringen auch ein bisschen Abwechslung in das sonst etwas spannungsarme Gameplay. 

Neben der Kampagne gibt es noch einen Survival Modus, in dem man, wie aus " Gears of War " bekannt, Wellen an Gegnern überleben und verschiedene Aufgaben erledigen muss. Es gibt drei Maps, die man, wie die Kampagne, entweder alleine oder zusammen mit einem Freund im Co-Op-Modus bewältigen kann.

Die Steuerung ist flüssig und genau, nur die Kamera kann an manchen Stellen etwas hinderlich sein. Hat man sich einmal nach vorne bewegt, gibt es kein Zurück mehr. Sieht man also einen Goldbarren zu spät, ist er in der Tiefe des Nichts verloren.

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