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Metro: Last Light

Einweg-Ticket in die Hölle

Test Christian Sieland getestet auf PC

Im zweiten Teil der Metro-Saga geht es wieder in die Moskauer-U-Bahn-Schächte. Doch diesmal sind die Mutanten nicht die grösste Bedrohung der Bewohner, sondern vielmehr die menschlichen Fraktionen in den Schächten. Held Artjom begibt sich auf eine Reise, die sich Fans der Reihe schon lange gewünscht haben. Ob „Metro: Last Light“ neben der erstklassigen Geschichte auch noch mit anderen Features überzeugen kann, verrät euch unser Test!

Story

„Metro: Last Light“ ist der offizielle Nachfolger von „Metro 2033“ und spielt nach den Geschehnissen des ersten Parts. Ohne zu viel von der Geschichte verraten zu wollen, fassen wir einmal die Eckpunkte des Metro-Universums zusammen. Im Jahre 2033 liegt die Welt unter einer radioaktiven Staubschicht begraben. Grund dafür ist ein Atomkrieg, der zuvor von den Bewohnern der Erde geführt wurde. Handlungsort in „Metro: Last Light“ ist Moskau, welches bereits im ersten Spiel Teil der Kulisse war. Die Oberwelt von Moskau ist nahezu unbewohnbar geworden. Durch die erhöhte Strahlung kann man sich nur wenige Sekunden ohne Schutz an der „frischen“ Luft aufhalten. Wer längere Spaziergänge liebt, sollte sich einen Anzug schnappen, der ihn für kurze Zeit schützen kann. Die obere Welt ist unbewohnbar, also haben sich die restlichen Überlebenden der Katastrophe in die U-Bahn-Schächte von Moskau verzogen. Hier hausen sie in selbst zusammengebauten Hütten und versuchen, sich eine neue Existenz zu errichten. Dass diese nicht besonders bunt aussieht, versteht sich von selbst. Screenshot

Die Menschen hausen in dunklen Tunneln, eingepfercht mit hunderten anderen Menschen, die irgendwie überleben wollen. Doch was ist an einem Überleben in der Unterwelt so schwer, wenn die Gefahr nur an der Oberfläche haust? Kurz gesagt: Mutanten! Die radioaktive Strahlung hat nicht nur weite Teile der Welt unbewohnbar gemacht, sondern auch Wesen geschaffen, die so furchteinflössend und grausam sind, dass sich die Menschen vor ihnen verstecken. Waren sie im ersten Teil die grösste Bedrohung der Menschen, fällt der Fokus in „Metro: Last Light“ mehr auf die Insassen der Schächte. Zwar trefft ihr immer noch auf zahlreiche Mutanten und kuriose Kreaturen, doch am interessantesten sind die Menschen.Screenshot

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