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World of Warcraft: Mists of Pandaria

Kleiner Panda, ganz gross!

Test Christian Sieland getestet auf PC

Mit "Mists of Pandaria" schickt Blizzard die vierte Erweiterung für "World of Warcraft" ins MMO-Rennen. Spieler sollen mit neuen Instanzen, storylastigen Szenarios, einer neuen Rasse und einer neuen Klasse bei Laune gehalten werden. Nebenbei gibt es noch unzählige Mini-Inhalte, wie die Haustierkämpfe oder dem Plantagen-Leben auf einem Bauernhof. Ob Blizzard es geschafft hat, das mittlerweile acht Jahre alte MMO noch attraktiver zu gestalten, zeigen wir euch in unserem Test!

Screenshot Die Story

Die Geschichte der Pandaren-Erweiterung ist gänzlich untypisch für die Jungs von Blizzard, bleibt aber gleichzeitig ihren Prinzipien treu. Bereits seit Classic-Zeiten stehen die Horde und die Allianz in einem Konflikt. Niemand will die Waffen niederlegen und nur selten arbeiten beiden Parteien zusammen – auch in Mists of Pandaria wird dieser Konflikt aufgegriffen und verschärft. Soviel zu dem typischen Part einer WoW-Geschichte. Untypisch ist die Tatsache, dass es in "Mists of Pandaria" keinen Oberbösewicht gibt. War es in "Wrath of the Lich King" Arthas persönlich oder musstet ihr in "Cataclysm" gegen Todesschwinge antreten, läutet "Mists of Pandaria" keine Zeit eines Fieslings ein! In der vierten Erweiterung kämpft die Horde gegen die Allianz und das ist auch einer von zwei zentralen Aspekten des Addons! Ohne viel verraten zu wollen: Die Geschichte in einem MMO ist oft nebensächlich, in World of Warcraft aber durchaus interessant. Nimmt die Geschichte der Pandaren-Erweiterung mit Level 85 mit der beinahen Zerstörung von Theramore noch ordentlich Fahrt auf, ebbt sie mit der letzten Stufe ein wenig ab. Hier hätten wir uns ein schöneres "Ende" gewünscht – wenn man es denn als Ende bezeichnen darf. Mehr möchten wir an dieser Stelle auch nicht verraten.Screenshot

Der zweite wichtige Aspekt sind die Pandaren! Ihr habt richtig gehört, in "World of Warcraft" gibt es Panda-Bären! Die dicklichen flauschigen Wesen leben auf der Insel Pandaria und sind ein Volk, welches sich der Disziplin und dem waffenlosen Kampf widmet. Die Pandas selbst ähneln der Figur aus "Kung Fu Panda", ob sich Blizzard aber von dieser Figur hat inspirieren lassen, ist sehr unwahrscheinlich – die ersten Pandaren gab es bereits in der Warcraft-3-Erweiterung "The Frozen Throne". Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Blizzard in dieser Erweiterung einen asiatischen Stil verfolgt. Die Behausungen der Pandaren sind chinesische Bauwerke und selbst deren Götter und nicht zuletzt die Klasse des Mönchs entspringen ganz klar einer asiatischen Kultur.

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