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Maus G500s Laser Mouse (Logitech)

Das Mittelding

Hardware: Test Stefan Tschumi

Weil wir einfach auf Nager stehen, konnten wir es nicht lassen, und haben mal wieder nach so einem netten Tierchen gegriffen. Stellt sich nur die Frage nach welchem eigentlich? Dazu so viel: Was ist das Mittelding zwischen Logitechs “G400s“ und “G700s“? Genau, die “G500s“. Weder Einstiegsmodell noch Topmodell. Die goldene Mitte soll es sein. Ob sich die Zwischenstufe lohnt, erfährt ihr von uns. Wir haben uns diese Gamer-Mouse vom Schweizer Hersteller unter die Hand gelegt und einige Eindrücke für euch gesammelt.

Wir öffnen mal wieder einen kleinen feinen Karton und ziehen ein Stück Peripherie heraus. Ein schwarzes Plastik-Schmuckstück hängt uns beim Öffnen am Kabel. Ja richtig, am Kabel. Denn wir haben es hier noch nicht mit dem Top-Modell von Logitech zu tun. Deshalb kommt diese Gamer-Maus klassisch, respektive  eben kabelgebunden daher. Also bewegt sich die “G500s“, zumindest was den Punkt Kabel betrifft, näher an der “G400s“ weder an der “G700s“. Aber es gibt ja noch mehr Punkte zu beachten.Screenshot

Was auch bei der “G500s“ sofort auffällt wenn man sie in die Hand nimmt, sind die hochwertigen Oberflächen der Maus. Wie bei der “G400s“ und der “G700s“, sind auch hier die Handflächenbereiche wasserabweisend beschichtet. Dies verhindert das Abrutschen der Hand auch bei langen Spiel-Sessions. Die besonders beanspruchten Bereiche der Maus sind zudem wie bei den anderen Modellen auch, gegen Fingerabdrücke beschichtet worden. Dies sorgt für ein tadelloses Erscheinungsbild auch nach langen Stunden auf dem "Battlefield". Ebenso findet man rutschfeste Seitenflächen für optimalen Grip. Dadurch gleitet die Maus nicht einfach mal so aus der Hand und man verwackelt nicht den alles entscheidenden Schuss im epischen letzten Duell des Tages. Sehr wichtig, nicht nur für ambitionierte Spieler.Screenshot

Durch die Form liegt die Maus sehr gut in der Hand. Und dies unabhängig der Handgrösse. Das Design ist von Logitech gut gewählt und anatomisch gelungen angepasst. Dadurch leidet der Spieler später nicht unter Ermüdungserscheinungen der Hand.

Wenn man über eine Gaming-Maus schreibt, kommt man früher oder später zwingend auf die Empfindlichkeit zurück. Im Jahre 2013 ist der Anspruch an eine Gaming-Maus, dass diese über verschiedene Empfindlichkeitsstufen verfügt.  Die “G500s“ wird diesem Anspruch absolut gerecht. Hat sie doch verschiedene Empfindlichkeitsstufen, so dass man die Maus nach seinen persönlichen Präferenzen individuell anpassen und einstellen kann. Natürlich wird das Spielgefühl dadurch besser, da die Maus präziser reagiert. Die Empfindlichkeit lässt sich wie von der G-Serie Logitechs gewohnt, im Spiel umschalten, so dass man für jede Situation optimal gewappnet ist. Aber auch hier gilt, dass die Übung den Meister macht. Hantiert man zum ersten Mal mit einer solch empfindlichen Maus, kann es sich lohnen, diese im Alltag einzusetzen. Und zwar, bevor man sich in wilde Onlineschlachten stürzt. Denn das Handling will ein wenig geübt sein. Es gilt, sich an die Empfindlichkeitsstufen zu gewöhnen. Hat man dies, dann nix wie ab aufs Battlefield. Diese Maus bringt einen echten Vorteil. Sie ist schnell und präzise. Eine tödliche Kombination in der Shooter-Welt.

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