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Merida - Das Videospiel

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Bereits vor Kinostart am 2. August 2012 darf mit Prinzessin Merida die schottischen Highlands durchstreift werden. Der Pixar-Märchenfilm, "Merida-Legende der Highlands", wurde von den Disney Iinteractive Studios für Vorfreudige als Spielversion veröffentlicht. Wir zeigen in diesem Testbericht, ob die rebellische Schottin im Game ebenso überzeugt, wie sie es in den bis jetzt veröffentlichten Film Trailers tut.

Rauschende Flüsse. Hügelige Landschaft, meterhohe Steinblöcke und weitläufige Wälder. Das sind die schottischen Highlands, hier lebe ich. Ich bin Merida, Tochter von König Fergus und Königen Elinor. Schleppen, Schleier, edle Kopfbedeckungen? Nichts für mich! Ich liebe es über Bäche zu springen und an Felsen  zu hangeln und dafür muss ich mich doch frei bewegen können. Diese engen Gewänder sind da mehr als unpassend. Pfeil, Bogen, Schwert? Ja, damit kann ich viel mehr anfangen. Screenshot

Wenn ich durch die Wälder streife, geniesse ich die Freiheit. Doch es gibt durchaus nicht nur schöne Dinge auf meinen Wanderungen. Es gibt einige Bösewichte wie zum Beispiel gruselige Wölfe. Diese sind besonders fies. Fast immer sind sie im Rudel unterwegs und man muss sich in Acht nehmen, damit man nicht gebissen wird. Sind sie nahe, so ziehe ich mein Schwert und schwinge es aus dem Handgelenk um die Nasen der zähnefletschenden Biester. Bis jetzt habe ich noch immer gesiegt, denn mein Vater hat mir die Schwertkunst beigebracht.

Tapferkeit muss Fluch brechen

Merida ist eine Prinzessin und talentierte Bogenschützin zugleich. Sie lässt sich ungerne von ihrer Mutter die Haare kämmen oder in edle Kleider stecken. Musikinstrumente erlernen oder aus Büchern Geschichten vorlesen, eben alles, was junge Damen des Adels zupflegen tun, mag Merida nicht. Sie will lieber durch die Wälder streifen und sich austoben. Mit einem Holzschwert übt sie an den Stützen ihres Himmelbettes und beim Abendmahl liegt der Bogen neben dem Teller, was ihre Mutter abermals erzürnen lässt. Screenshot

In den Highlands gibt es einige Traditionen. Eine solche beispielsweise ist es, dass alle Erstgeborenen der Anführer eine Probe bestehen müssen. Diese kommt in Form eines Bogenschiesswettkampfs. Wer gewinnt, darf um die Hand der Prinzessin anhalten. Also sprich, um die Hand von Merida. Am Tag X möchte Merida dem Spektakel natürlich beiwohnen, kann aber nur all zu bald den drei unfähigen Erstgeborenen nicht länger beim Wettkampf zuschauen und greift selbst zu Pfeil und Bogen. Dieser Traditionsbruch löst ein ungewolltes Chaos im Königreich aus. Merida will ihr Schicksal selbst in die Hände nehmen und bittet eine alte Hexe um Hilfe. Die Hexe gewährt Merida einen schicksalhaften Wunsch. Es liegt nun einzig und alleine an Merida, Gegner zu besiegen und den Fluch zu brechen, um das Königreich zu retten. 

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