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Splinter Cell: Blacklist

Drei Stunden gespielt: Der Stealth-Geist des Sam Fisher

Vorschau Benjamin Kratsch

Es sind die ersten Minuten in „Splinter Cell: Black List“. Es ist schwül und auf dem Boden liegen Leichen. Lybische Polizisten wurden hier überrascht von einer Terrorgruppierung namens „The Engineers“. Sie wurden eiskalt hingerichtet an den Blut befleckten Mauern des Gefängnisses. Von den Gemäuern dringen Schreie an unser Ohr. Ein Mensch wird gefoltert. Es ist ein Russe, dem Teile der Haut abgeschnitten wurden. Er brüllt, sein Folterknecht bearbeitet ihn mit Elektroschlägen. Doch er ahnt nicht mit dem, was hinter dieser milchigen Fensterscheibe wartet: Sam Fisher. "Splinter Cell: Blacklist" - Mega-Preview!

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Plötzlich taucht ein Dreieck über dem Kopf des Folterknechts auf. Auch sein Kollege gerät ins Visier des Markieren&Ausschalten-Features. Games.ch ist nach Paris gejettet um die ersten drei Stunden von „Splinter Cell: Black List“ zu spielen. Sam schlägt mit der Faust durch das Fenster, die Scheibe bricht und er greift sich den verdutzten Schergen, der ihm am nächsten steht. 

Er drückt ihn sich vor die Brust, seine Kollegen trauen sich nicht zu schiessen, ihr Fehler. Mit einem Tipper schlagen wir den Kerl nieder, das ist der erste TakeDown, der wiederum das Markieren&Ausschalten aktiviert. Noch ein Tipper auf den Y-Button und Sam tötet die beiden anderen voll automatisch mit Kopfschüssen. In diesem Fall mussten wir die rabiate Methode wählen, um den Waffenhändler Andriy Kobin vor dem Tod zu retten, doch normalerweise ist das hier ein Stealth-Thriller, in dem leise Schleicher belohnt werden.

Geist, Panther oder Elitesoldat?

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„Wir wollen für jeden Spielertyp das richtige Erlebnis bieten“, erklärt uns ein sichtlich gut gelaunter Patrick Redding. Der Game Director ist extra aus Toronto angereist und gespannt wie das Presse-Feedback ausfällt. Schliesslich wurde das neue Studio von „Assassin`s Creed“-Produzentin Jade Raymond für seine extrem actionlastige E3-Enthüllung von Fans weltweit hart kritisiert, doch in Paris zeigt sich uns ein ganz anderes Bild. Denn ja, ihr könnt hier ballern und blutig morden, aber eigentlich belohnt „Splinter Cell: Black List“ echte Fisher-Typen, die unbemerkt streng gesicherte Labore, Festungen oder Fabriken infiltrieren. „Wir belohnen clevere Stealth-Einlagen, aber wir bestrafen auch nicht diejenigen, die eher actionbetont spielen“, so Redding. Was meint er damit? Splinter Cell: Black List“ bietet euch drei verschiedene Ansätze, um die Kasse klingeln zu lassen.

 

 

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