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Remember Me

Kannst du dich erinnern!?

Test Christian Sieland getestet auf Xbox 360

Nach all den Fortsetzungen und Reboots der letzten Monate ist es wieder einmal schön, ein komplett neues Spiele-Franchise begrüssen zu dürfen. Mit „Remember Me“ gesellt sich ein Action-Adventure in die Spiele-Regale, in dem ihr euch nicht nur mit einer weiblichen Hauptprotagonistin mit virtuellen Soldaten in einer nahen Zukunft schlagt, sondern auch Erinnerungen und Gedanken manipulieren müsst. Klingt nach einem interessanten Prinzip, doch ob „Remember Me“ die hohen Erwartungen auch erfüllen kann, zeigt euch unser ausführlicher Test!

Story

Schaut man sich die Haupthandlung der Geschichte an, könnte man schnell auf den Gedanken kommen, dass die Story von „Remember Me“ ein echtes Klischee ist. Die Hauptprotagonistin Nilin hat ihre Erinnerungen verloren und muss sich auf die Suche nach den verlorenen Gedanken machen. Das klingt vielleicht simpel, dahinter steckt aber weitaus mehr, als sich zunächst vermuten lässt.

Wie bereits erwähnt, hat die Protagonistin Nilin ihre Erinnerungen verloren und wacht zu Beginn des Spiels in einem Sarg im Jahr 2084 auf. Voller Panik versucht sie sich aus dem eisernen Käfig zu befreien, was ihr letztendlich auch gelingt. Anschliessend werdet ihr recht schnell in das Spiel und in die Welt von „Remember Me“ geworfen. Ihr trefft nämlich auf die ersten Zombies der Zukunft und müsst euch gegen sie wehren![Screenshot](/img/8383-remember-me.800.1080.ViA.0.jpg)

Zukunft? Zombies? Keine Angst, hier handelt es sich ganz sicher nicht um einen DayZ-Abklatsch in der Neuzeit. Die Zombies sind das Produkt eines dreisten Diebstahls – dem Diebstahl der eigenen Erinnerungen. Im Jahr 2084 hat es sich der Konzern „Memorize“ zur Aufgabe gemacht, mit Gedankengut zu handeln und Menschen mit neuen Erinnerungen auszustatten, alte Erinnerungen aufzufrischen oder eben diese zu stehlen und beim Wirt zu löschen. Und genau das ist Nilin passiert.

Ohne zu viel von der Geschichte verraten zu wollen, können wir sagen, dass die Geschichte durchaus spannend erzählt wird. Es gibt zwar hier und da kleinere Logiklücken, doch tröstet das Spiel den Spieler mit einer erstklassigen Erzählung darüber hinweg. Die Entwickler wissen, wie sie den Spieler bei der Stange halten, was vor allem am ungewöhnlichen Szenario und den schön ausgearbeiteten Charakteren liegt. Screenshot

Auf der Suche nach ihren Erinnerungen trifft Nilin nämlich immer wieder auf neue Gefährten, welche die Entwickler wunderbar gestaltet haben. Jede Person besitzt seine eigene Geschichte und handelt stets nachvollziehbar – die gute Synchronisation erledigt den Rest! Kein Wunder, dass wir uns erst nach Stunden von „Remember Me“ losreissen konnten.

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