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Remember Me

Capcoms Grossangriff auf Watch_Dogs

Vorschau Benjamin Kratsch

Facebook, Twitter, digitaler Fingerabdruck – wir werden immer gläserner und wenn es nach Capcom geht leben wir im Jahr 2048 in einer voll digitalisierten Welt. Auch unsere Hirne sind dann nur noch Data-Center, auf die sich der Staat Zugriff verschaffen und die Meinung seiner Bevölkerung manipulieren lässt. Nilin, Memory Hunter ist eine ehemalige Agentin, wird jetzt gejagt und zwingt Menschen schreckliche Dinge zu tun. Ein Hightech-Thriller, der an „Deus Ex“ erinnert, sich ein bisschen wie „Watch_Dogs“ anfühlt, aussieht wie „Blade Runner“ und doch sehr einzigartig im Gameplay funktioniert. „Remember Me“ – Das Enthüllungs-Preview von der Gamescom 2012.

„Remember Me“ – „erinnere dich an mich“. Und erinnere dich an Paris, denn im Jahr 2048 wird der Eifelturm nur noch ein kleines Gebäude aus der alten, vielleicht der besseren Zeit sein. Die französische Hauptstadt ist zu einem Moloch entwachsen, in dem sich hunderte Stockwerke hohe Wolkenkratzer gen Himmel schrauben, Service-Roboter durch die Gegend fegen und die Menschen manipuliert werden. Ähnlich wie in „Syndicate“ lassen die Menschen sich digitale Chips einpflanzen, die sie leistungsfähiger machen und die Regierung und ein Hightech-Konzern namens Memoryeyes wissen das zu nutzen. Sie haben gemeinsam eine Eliteeinheit an „Memory Huntern“ – „Gedächtnis-Jägern“ ins Leben gerufen und eine davon war Nilin, die Protagonistin von „Remember Me“. Sie ist Mitte 20, trägt kurze schwarze Haare und sieht in ihrem weissen Leder-Kampfanzug so sexy aus wie Scarlett Johansson als Black Widow in Marvel`s Kinoblockbuster „The Avengers“.

Screenshot Wenn dein Kopf nur noch aus Daten besteht

Im Jahr 2048 besteht unser Gehirn nicht mehr aus komplizierten Windungen und verschiedenen Teilen wie Grosshirn, Kleinhirn, Zwischenhirn (Hypothalamus) und Hirnstamm, sondern nur noch aus Datencentern, auf die wenige Menschen Zugriff haben – und die kontrollieren alles. Nilins Job war es Revolutionäre und anders denkende Menschen aufzuspüren, ihre Gedanken zu manipulieren und sie dazu zu bringen Straftaten zu begehen damit der Staat einen Grund hatte sie in dunklen Gefängnissen verrotten zu lassen. Jetzt ist Nilin selbst zum Opfer geworden: Ihr Gedächtnis wurde gelöscht, sie weiss nicht mehr wo sie her kommt und will ihre Ursprünge erkunden. Dazu schliesst sie sich einer Art Rebellengruppe an, die vom Untergrund aus arbeitet und ihr Aufträge erteilt die das System schwächen sollen.

Screenshot Wenn du das Leben anderer Menschen zerstören musst

Nilin arbeitet in der Gamescom-Mission mit Edge zusammen, einem Hacker und quasi Kommunikationsoffizier der Rebellen. Das ist dein Ziel: „Frank Forkan, 43, Commander der Sabre Force Unit. Schalt ihn aus“. „Waas, was, Moment. Ich soll ihn töten?“ schreit ihm Nilin entsetzt entgegen. „Manipuliere seine Gedanken, den Rest erledigt er selbst“. Zunächst ist es unsere Aufgabe herauszufinden wo sich Commander Forlan aufhält. Dazu schleichen wir in eine Gassse, erklimmen eine Mauer und warten bis zwei seiner Soldaten vorbei laufen. Kurz ihren Chip hacken – im Grunde wie in „Syndicate“ und finden so seine Location heraus.

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