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Monster Hunter 3 Ultimate

Geduld wird belohnt

Test Nico getestet auf Nintendo 3DS

"Monster Hunter" von Capcom ist gerade in Japan wahnsinnig gefragt. Dies unterstreicht die Tatsache, dass 17(!) der insgesamt 20 Millionen abgesetzten Einheiten der Action-Rollenspiel-Serie im Sushi-Land verkauft wurden. Diese eindrücklichen Verkaufszahlen zeigen auf der anderen Seite aber auch, dass noch viel Vermarktungspotential in der westlichen Spielewelt besteht. Grund genug für Capcom also mit einer aufgebesserten Version von "Monster Hunter 3" mit dem Zusatz "Ultimate" auf der Nintendo Wii U sein Glück zu versuchen.

Von Tuten und Blasen keine Ahnung

Auch ich gehöre zu den Spielern die bisher die Entwicklung von "Monster Hunter" nur am äussersten Rande verfolgt haben. So weit aussen, dass ich nicht einmal wusste um was es im Spiel eigentlich geht. Und zugegeben auch während den ersten vier Stunden von "Monster Hunter 3:Ultimate" konnte ich nur wage vermuten was des Pudels Kern ist. Denn: "Monster Hunter 3: Ultimate" ist alles andere als einsteigerfreundlich. Stattdessen müssen sich die Spieler geduldig selbst in die Spielwelt einarbeiten. Klar, es gibt Sie die Hilfen wie die Tipps der Einwohner von Moga (dem Ausgangspunkt) - der grosse Teil bleibt euch aber ohne Einarbeitung verborgen.Screenshot

So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich in den ersten Spielstunden eher gelangweilt war. Ich betrachtete objektiv die Fakten und musste schockiert, um es jetzt mal in modernen englischen Worten zu fassen, feststellen: "Monster Hunter 3: Ultimate is soooo ten years ago".  Da wäre zum Beispiel die miserable Steuerung. Euer Held, genannt Jäger, bewegt sich alles andere als präzis. Eine einfache Richtungseingabe lässt euch gerne mal zwei, drei Einheiten weiter als geplant rennen. Auf der anderen Seite die nicht ganz zeitgemässe Grafik. Um ehrlich zu sein: "Monster Hunter 3: Ultimate" bietet teilweise Texturen für welche sich sogar der gute alte Gamecube geschämt hätte. Immerhin weiss auch optischer Sicht die HD-Darstellung zu überzeugen und die fantastischen Eingangssequenzen. Nur passabel ist auch der Soundtrack. Keine Sprachausgabe, stattdessen nur fiktives Sprachgeblabber. Dazu gesellen sich wenig begeisternde Musikklänge. Und wie erwähnt sind die ersten Missionen nicht wirklich spannend. So müsst ihr etwa Erz abbauen um euren Waffen zu verbessern oder andere Rohstoffe für das Lager sammeln.

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