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Borderlands 3 - Test / Review

Nur gut oder ein Must-have?

Test Video Benjamin Braun getestet auf Xbox One X

Fünf Jahre lang mussten Fans auf einen neuen Teil der "Borderlands"-Reihe warten - sieben sogar, wenn es auf den letzten, von Gearbox entwickelten Serienteil bezogen wird. Nun ist er endlich da! Doch hält er, was sich die Serienanhänger davon versprechen? Oder handelt es sich am Ende um nicht viel mehr als einen lauen Neuaufguss alter Ideen? Ihr erfahrt es in unserem Test.

Influencer sind die grösste Pest überhaupt! Nein, nicht in der echten Welt, aber in der von "Borderlands 3". Im neuen Teil der Loot-Shooter-Reihe von Gearbox Software müsst ihr euch gemeinsam mit der aus den Vorgängern bekannten Fraktion der Crimson Raiders einem durchgeknallten Geschwisterpaar entgegenstellen, das seine Schandtaten per Livestream im Netz überträgt. Die Sirene Tyreen und deren Bruder Troy stehlen eurer Anführerin Lilith erst ihre Kräfte und scheinen auch noch sämtliche Beute aus den Schatzkammern für sich zu beanspruchen. Doch mit jeder Menge Ballerei auf Pandora, diesmal aber auch auf anderen Planeten, lässt sich das in grossteils gewohnter Manier regeln. Wir haben das für euch schon mal erledigt!

Ein Held von Vieren

Wie üblich stellt euch "Borderlands 3" zum Spielstart zunächst vor die Wahl eurer Klasse. Vier an der Zahl gibt es zu Beginn: den Agenten Zane, die Sirene Amara, den Bestienmeister FL4K (ein Charakter muss eben eine Ziffer im Namen tragen!) sowie die Schützin Moze. Für letztere haben wir uns entschieden, da uns ihr Action-Skill am besten gefällt. Per Knopfdruck steigen wir dabei in einen Mech ein, den wir frei mit zwei von insgesamt vier Hauptgeschützen ausstatten. Eine Gatling-Gun? Ein Granatwerfer? Das entscheiden wir und dürfen bei Stufenaufstiegen erworbene Fähigkeitenpunkte zudem in unzählige Perks investieren.

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Die Fertigkeiten betreffen zum grössten Teil Moze selbst, wobei wir unter anderem eine wählen können, bei der wir zwar bei jedem Nachladen der Waffe etwas Lebensenergie verlieren, dabei aber gleichzeitig einen kleinen Munitionsnachschub generieren. Ein anderer Perk kostet einen Teil der maximalen Trefferpunkte, der dann jedoch auf die maximale Schildenergie aufgeschlagen wird. Das kann insbesondere bei einem Schild mit niedriger Wiederaufladungsverzögerung einen Vorteil im Kampf bringen. Nicht alle Perks müssen wir über Lernpunkte freischalten oder aufwerten. Bestimmte Klassenmods bringen neben erhöhtem Umgebungsschaden, also etwa durch das Zerschiessen von Fässern, die Feuer-, Blitz- und andere Schadensformen erzeugen, einen oder gleich mehrere Punkte auf die Fähigkeiten. Viel Raum also zum Experimentieren, obgleich es für unseren Geschmack am Ende mehr oder weniger egal ist, in welche Perks wir investieren.

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