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NHL 14

Hockey in seiner komplettesten Form

Test Stefan Tschumi getestet auf Xbox 360

Es ist September. Hierzulande traditionell der Monat, in welchem die neue Eishockey-Saison beginnt. Die Teams der National League A sind ready und die Gamer sollten es besser auch sein. Denn September ist nicht nur der Monat in welchem die echten Stars wieder in die Schutzhosen steigen, sondern eben auch der Monat, in welchem die digitale Eisfläche wieder hoch im Kurs steht. Verantwortlich dafür ist EA Sports. Denn jedes Jahr kommt ein neuer Ableger der NHL-Franchise. So auch 2013. Mit "NHL 14" präsentiert EA Sports die bis dato kompletteste Hockeysimulation. Wir sind für euch aufs digitale Glatteis gegangen und sagen euch, was "NHL 14" alles Neues bringt.

"NHL 13" war ein Kracher. Es war schnell, es machte Spass, es war richtig richtig gut. Bis eben diese etwas merkwürdig anmutende Physik, wenn die Spieler nach einem Check aufs Eis knallten. Dies sah manchmal eher aus wie Fische an Land und nicht wie Hockeycracks nach einem harten Hit. EA gelobte Besserung. Aber eines nach dem anderen. Starten wir mit den grössten Neuerungen in "NHL 14".Screenshot

True Performance Skating - Die Zweite

Letztes Jahr eingeführt und eingeschlagen wie eine Bombe. Dies hat die True Performance Skating-Engine. Die digitalen Hockeycracks in "NHL 13" bewegten sich so nahe an ihren realen Vorbildern wie nie zuvor. Die Skatingbewegungen wurden extrem gut abgebildet. In "NHL 14" hält nun die zweite Generation des True Performance Skating Einzug und bringt Direkt-Dekes mit. Darunter kann man sich flüssigere Täuschungsmanöver und Dribblingmoves vorstellen. Kannte man auch in den Vorversionen, jedoch waren die Tricks da nicht derart perfektioniert wie sie es jetzt sind. Die ganze Körperbewegung ist in einem Fluss. So soll sich Hockey spielen. Mit dem linken Stick und nur einem Button meistert man die Tricks. Besonders schön natürlich für Anfänger. Denn das Spiel sieht dadurch spektakulär aus und auch Anfänger können erfahrene Spieler mal richtig alt aussehen lassen.Screenshot

NHL Collision Physics

Im richtigen Eishockey rumpelt es ganz schön oft an der Bande. Harte Checks sind ein extrem wichtiges, wenn nicht sogar das spielentscheidende Element schlechthin. Klar, dass dieser Aspekt der Sportart und dessen genaue Umsetzung unabdingbar für die NHL-Franchise von EA Sports ist. Und da kommt die NHL Collision Physic ins Spiel. Diese basiert auf der Player Impact Engine, welche anhand von Gewicht und Geschwindigkeit des Spielers den Aufprall auf den anderen Spieler berechnet. Natürlich ist dies jetzt ein wenig gar einfach formuliert, da noch andere Aspekte bei der Berechnung eine Rolle spielen. Aber zur Verständlichkeit hilft es. Die Collision Physik bringt jetzt noch realistischere Kollisionen auf den Bildschirm. Zudem werden die Checks, welche mittels linkem Analogstick ausgeführt werden, noch präziser und wirken näher an der Realität. Die Checks werden jetzt zu spielentscheidenden Elementen in "NHL 14". Der Kampf um den Stanley Cup kann beginnen.

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