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Heroes of the Storm - Test

Blizzards Antwort auf League of Legends

Test retro.invaders getestet auf PC

In den letzten Jahren war eindeutig ein Trend zu erkennen: Jeder Entwickler, Publisher braucht ein MOBA im Portfolio. Doch so sehr sich die Studios auch bemühten, am Ende wurde das Spiel bereits wenige Monate nach dem Launch wieder geschlossen. Nur sehr wenige Konzepte, wie das von SMITE oder auf Smartphones und Tabletts, konnten sich länger als "ein paar Tage" auf dem Markt halten. Zu stark, zu erdrückend wirkt die Genre-Dominanz von "League of Legend" und "DotA 2".Mit "Heroes of the Storm" wagt sich nun aber ein Entwickler auf das MOBA-Territorium, der im Grunde überhaupt für dieses Genre verantwortlich ist.

Ein Blick zurück

Screenshot

Angefangen hat alles mit "Warcraft 3", eines der wohl beliebtesten Strategiespiele, angesiedelt im Fantasy-Bereich. Irgendwann war den Spieler und Spielerinnen die ständige Konfrontation mit anderen Personen jedoch zu eintönig und es entstanden verschiedene Modifikationen, die das Grundspiel völlig verändert haben. Neben den äusserst beliebten TD-Karten (Tower Defense) entstand auch eine Mod, die den Namen DotA Allstars trägt. Hierbei können bis zu 10 Spieler, aufgeteilt in 5-Mann-Teams, gegeneinander antreten und sich für einen von vielen verschiedenen Helden entscheiden. Mit diesem, und nur mit diesem, geht es anschliessend auf drei festgelegten Pfaden gegen das feindliche Team.

Bis heute hat sich an dieser Spielweise nichts geändert und begeistert in Form von "League of Legends", "DotA 2", "Heroes of Newerth", "SMITE" und vielen mehr Fans rund um den Globus. Besonders im Bereich des E-Sports haben sich die Spiele schnell etabliert und sorgen mit unter für bis zum bersten gefüllte Hallen. "DotA" und MOBA, die übrigens "Defense of the Ancients" und Multiplayer Online Battle Arena bedeuten, sind ein Phänomen, die noch heute ihre Spieler in Atem hält.

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