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Wii U Party

Das digitale Brettspiel

Test Roger getestet auf Nintendo Wii U

Der Spielemarkt ist voller Triple-A-Titel wie "Assassin's Creed IV", "Battlefield 4" und Co., über die sich jeder Spieletester freut, wenn er diese testen darf. Bei anderen Titeln fällt die Begeisterung oft weniger euphorisch aus. Die "Party"-Serie von Nintendo gehört wohl in die zweite unbeliebtere Sparte. Sind dies unberechtigte Vorurteile oder hat der Titel doch ein weniger Staub angesammelt, als die meisten unter uns vermuten?

"Wii Party U" gehört zu den Spielen, die man unmöglich alleine testen kann. Der Titel ist ein typisches Party-Spiel und macht erst mit vier Spielern so richtig Spass. Entsprechend ist es schwierig, einen "schnellen" Test über "Wii Party U" zu verfassen. Wir haben uns entsprechen vier Nachbarskinder im Alter von 11 bis 15 Jahren geschnappt, in unseren Game-Keller gesteckt und zwei Stunden beim Spielen beobachtet.Screenshot

Brettspiel digital

Das Spielprinzip von "Wii Party U" ist in seinen Grundzügen sehr schnell erklärt: Bis zu vier Spieler versuchen, auf dem virtuellen Spielebrett möglichst schnell zum Ziel zu gelangen. Jeder Teilnehmer wird auf dem Kurs durch sein persönliches Mii vertreten. In diversen abwechslungsreichen Minispielen wird in jeder Runde ermittelt, wie viele Felder jeder Spieler weiterziehen darf. Um das Spiel möglichst fair zu halten, hat jeweils der Spieler der am weitesten vom Ziel entfernt ist, die Möglichkeit, aus drei angebotenen Mini-Games seinen Favoriten zu wählen und gleich als erster die gestellte Aufgabe zu lösen. Dabei steigt jeweils auch die Schwierigkeitsstufe mit jedem Spieler. Der Führende hat dabei oft (aber nicht immer) die schwerste Aufgabe vor sich. Das Tolle dabei: Dank der vielen integrierten Spiele wird kaum eines mehr als zwei bis drei Mal pro Durchgang wiederholt. Zusätzlich ist das virtuelle Brett mit vielen weiteren Aufgaben, Abkürzungen, Problemen und Hindernissen gespickt.Screenshot

Ein kleines Beispiel: Auf der Hängebrücke darf jeweils nur eine Person verweilen. Halten sich die Spieler nicht daran, reissen die Seile der Brücke und die Miis stürzen in die Tiefe. Dies hat wiederum zur Folge, dass diese einen Umweg machen dürfen. Das Hindernis ist jedoch noch nicht überwunden! Das führt auch dazu, dass man zwischendurch besser nicht möglichst viele Felder vorrücken sollte, sondern eher darauf achtet, nicht auf der unbeliebten Brücke zu landen. Zusätzlich ist der Weg mit einigen Abkürzungen bestückt. Mit etwas Glück erreicht man das Feld für die Krokodilsbrücke und hüpft so über die wenig erfreuten Reptilien, einige Felder überspringend, schneller dem Ziel entgegen.

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