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Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit

Baue das Pokèmon-Paradies!

Test Janina getestet auf Nintendo 3DS

Wir begeben uns als Pokèmon wieder in die Mystery Dungeons um Aufgaben zu lösen und andere Pokèmon zu retten. Ist der Sprung von 2D zu 3D geglückt und sind die Abenteuer als Pokèmon anspruchsvoll genug um auch erwachsenen Spielern Freude zu machen? Wir haben uns das Spinoff angesehen.

Das Muster der „Mystery Dungeon“-Spiele wird auch in „Gates to Infinity“ nicht gebrochen. Der Spieler wird durch eine unbekannte Kraft in ein Pokèmon verwandelt und in eine Welt versetzt in der es keine Menschen gibt. Nun schliesst er sich einem Team an und besucht die Mystery Dungeons, welche überall auf der Welt auftauchen.

In „Gates to Infinity“ kann man für den Spielercharakter und seinen Partner aus fünf Pokèmon (Pikachu, Ottaro, Serpifeu, Floink und Milza) zwei auswählen. Ich habe mich übrigens zum Testen für Serpifeu und Ottaro entschieden. Welche Pokèmon man auswählt macht für das Gameplay keinen Unterschied. Nach einem Albtraum wacht der Spieler in der Pokèmon-Welt auf. Er trifft dort auf seinen neuen Partner, welcher eine Wüste in ein Pokèmon-Paradies verwandeln will. Durch den Tatendrang des Partners mitgerissen, entscheidet sich der Spieler zu helfen. Während des Spiels trifft das Team auf viele andere Pokèmon, welche dabei helfen das Paradies zu bauen.Screenshot

Gameplay

Das Spiel besteht praktisch nur aus zwei Teilen: Finde ein Pokèmon, das ein Problem hat. Geh in einen Mystery Dungeon und löse so das Problem. Neben der Hauptstory können auch Nebenquests erledigt werden, diese laufen aber nach dem gleichen Schema ab. Dabei steuert man nur das eigene Pokèmon direkt, der Partner wird von einer KI gelenkt. Man kann im Laufe des Spiels mehr Teammitglieder rekrutieren, aber auch diese können nicht direkt gesteuert werden. Man kann allerdings bestimmte Attacken markieren, welche öfter benutzt werden sollen, oder ihnen Items geben.

In den Dungeons läuft alles rundenbasiert ab und die Pokèmon laufen auf einem Grid. Die Layouts werden bei jedem Besuch zufällig generiert. Da die meisten Gänge nur Platz für jeweils ein Pokèmon haben, und das Team dem Spieler folgt, laufen Kämpfe dort nur zwischen Gegner und Spieler ab. In grösseren Räumen muss man das Team so positionieren das jeder den Gegner erreichen kann. Das ist teilweise wegen der etwas dummen KI etwas kompliziert, klappt aber in den meisten Fällen.Screenshot

Kommt es zu einem Kampf machen alle Pokèmon rundenbasiert nacheinander ihre Züge. Dabei kann man angreifen, die Position ändern oder ein Item benutzen. Das Kampfsystem ist sehr simpel und einfach zu erlernen. Der Schwierigkeitsgrad ist hier meist recht niedrig, aber es kann auch sein das es bei Bosskämpfen oder grossen Gruppen auf einmal sehr schwer wird. Dann stirbt man schnell, was aber nicht bestraft wird, da die bis dorthin erreichte Erfahrung bestehen bleibt. So kann man aufleveln und es noch einmal (oder sehr oft) versuchen.

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