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Wolfenstein: The New Order

Old School durch die alternative Realität

Test Reto Vincenz getestet auf PlayStation 4

Ultimativer Neuzugang auf der Liste der Dinge, die man nicht tun sollte: Stundenlang online «Battlefield 4» auf dem PC zocken, bevor man «Wolfenstein: The New Order» testet. Erstens kommt einem dann die Next-Gen-PS4-Grafik nicht wirklich beeindruckend vor. Zweitens ist die Gegner-KI von «Wolfenstein» im Vergleich zu den menschlichen Kontrahenten in «Bf4» geradezu grotesk schlecht. Die Steuerung ist fummelig, der Spielfluss nicht vorhanden. Die Schlauchlevel lösen auch bei Menschen, die nicht unter Klaustrophobie leiden, Hyperventilationen aus. Überhaupt ist das alles ganz einfach grausam, mies und schlecht. Pfui Deibel.

 Denke, bevor du ballerst

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Doch glücklicherweise steht vor dem Verriss die Selbstkritik bzw. das Hinterfragen des eigenen Ichs. Könnte es sein, dass gar nicht das Spiel, sondern der Tester die Schuld an diesem Desaster trägt? Ist «Wolfenstein: The New Order» vielleicht gar nicht schlecht, sondern einfach nur anders? Quasi ein Cervelat statt ein Filet Mignon? Hausmannskost zwar, aber über dem offenen Feuer gebraten trotzdem mindestens so fein wie überkandidelte Sterneküche? Also «Abteilung Halt», Rückzug in die Kaserne. Zur Erdung eine Stunde «Rage» gezockt und mit neuer Erwartungshaltung erneut ins Feld gezogen.
 
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