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Need for Speed: Rivals

Strassenschlacht mit Bugatti-Blaulicht: PS4 schlägt PC

Vorschau Benjamin Kratsch

Huch, die Playstation-4-Version von „Need for Speed: Rivals“ lässt die PC-Fassung glatt im Regen stehen. Wir haben den Arcade-Raser ausführlich in München gespielt, mit dem Producer gequatscht und verraten euch alles über die Karrieren als Polizist im schwarzen Lamborghini Reventon und Raser im Ferrari Berlinetta. Ausserdem: Warum ihr als Undercover-Cop herrlich den Gegner infiltrieren könnt, Helis erst später losfliegen, dafür aber fiese Krähenfüsse abwerfen. „Need for Speed: Rivals“ – Mega-Preview.

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"Need for Speed: Rivals" gibt auf der Playstation 4 schon in den ersten paar Minuten richtig Stoff. Hier musst du keine hässlichen Peugeots oder gar Reiskocher aus Japan fahren, du darfst gleich hinters Lenkrad von echten Männerträumen: Porsche Boxer; Ferrari 458 Italia oder wie wäre es mit einem Mercedes SLS AMG? Gerne auch in netter Farbvariation, von Cream-White bis Speedy-Yellow. Die Kamera erhebt sich über den dunklen Teer einer vierspurigen Interstate. Das Schild mit dem Tempolimit auf 55 Meilen gleitet aus dem Bild. Keine Autos weit und breit, doch du hörst Motoren heulen und Reifen quietschen. Der Sound macht heiss.

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Ein Motor brüllt auf, wie eine Urgewalt fräst er sich in dein Hirn hinein und löst eine Flutwelle an Lust auf Vollgas aus. Was für ein Soundschauer, was für eine Gänsehaut. Nach einer minimalen, durch Kamerazooms auf Flügel, Felgen und andere Feinteile elegant kaschierten Ladepause geht’s los. Sechs Cabrios geben es sich auf einem breiten Asphaltband. Küste, qualmende Reifen, und Sieger ist, wer im Ziel vorne liegt. Ein purer Positionskampf, geprägt durch Mut, Fahrkönnen und eine Prise Wahnsinn. An den Computergegnern fällt auf, dass nichts auffällt. Die geben Stoff, bleiben in schnellen Kurven am Gas, quetschen sich eng vorbei –und fliegen schon mal ab. Kurz gesagt, sie fahren wie Menschen. Hochspannende Positionskämpfe sind die Folge, erst recht, wenn einen Texteinblendungen der Marke „Eine Meile bis ins Ziel!“ oder „Achtung, Gegenverkehr!“ vorantreiben. Arglose Verkehrsteilnehmer füllen die Strassen, werden geschnitten und möglichst nicht gerammt – das bremst aus und kostet im schlimmsten Fall gar einen Totalschaden.

 

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