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A Way Out - Test

Zwei wie Pech und Schwefel

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Selten hat Couch-Koop so viel Spass gemacht: „A Way Out“ beweist, dass Splitscreen-Technik noch längst nicht zum alten Eisen gehört und begeistert mit einem emotionalen wie gleichermassen spannenden Abenteuer.

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Die ganze Welt spielt online - egal, ob bei „Fortnite“, „Playerunknown's Battlegrounds“ oder „Destiny 2“. Und dann kommt einfach ein gewisser Josef Fares daher und behauptet rotzfrech, dass man „A Way Out“ - trotz Online-Modus – idealerweise gemeinsam vor einer Glotze geniesst. Der Filmregisseur ist für ungewöhnliche Spielkonzepte bekannt und lieferte 2013 bereits mit „Brothers – A Tale of Two Sons“ ein kleines, virtuelles Meisterwerk ab.

Auf dieser Welle schwimmt auch „A Way Out“ und folgt einer ähnlich kompromisslosen Prämisse. Denn es ist ein reines Koop-Abenteuer ohne jegliche Einzelspieleroptionen. „A Way Out“ spielt ihr am besten mit einem Koop-Kumpanen auf dem heimischen Sofa. Alternativ bieten die Hazelight Studios und Electronic Arts auch den so genannten Friends Pass an. Durch diese virtuelle Eintrittkarte benötigt nur ein Teilnehmer einer Session die Vollversion des Spiels und kann den anderen einfach einladen.

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„A Way Out“ präsentiert sich im Test als spannendes, wenn auch nicht perfektes Koop-Abenteuer mit Herz, Verstand und ganz viel Liebe für die kleinen Dinge des virtuellen Lebens.

SPOILER-WARNUNG

Wir versuchen selbstverständlich von Story-Spoilern abzusehen. Trotzdem können wir nicht verhindern, dass unser Testbericht gewisse Informationen beinhaltet, die als Spoiler aufgefasst werden könnten. Möchtet ihr „A Way Out“ unvorbelastet spielen, dann hüpft direkt zur Wertung oder verzichtet auf diesen Artikel.

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