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Ace Combat 7 - Test / Review

Duell über den Wolken

Test Video Benjamin Braun getestet auf PlayStation 4

Viel Können, viel Zufall

Obgleich die Missionen jede Menge Abwechslung bieten, spielt oft nicht bloss das Können, sondern auch der Zufall eine grosse Rolle. Denn am bewährten, arcadigen Flugverhalten der Jets ändert sich im Vergleich zu den Vorgängern kaum etwas. Beeinflussen könnt ihr es nur in ein paar wenigen Details, wobei der Wechsel zwischen der normalen und der sogenannten Experten-Variante den grössten Einfluss hat. Einfach ausgedrückt unterbindet die normale Variante eine seitliche Rolle mit dem Stick. Diese Einschränkung macht es jedoch Einsteigern wesentlich leichter, die Kontrolle zu behalten und nicht unfreiwillig das Gefühl dafür zu verlieren, wo oben und unten ist. Die Zufälligkeit, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, entsteht unabhängig davon vor allem aufgrund der schwankenden KI. Die vollführt mal übertrieben gekonnte Flugmanöver und entgeht so einem Treffer. In anderen Situationen schiesst man auch mal einen Gegner nach dem anderen vom Himmel, selbst wenn man aus ungünstigen Positionen eine Rakete auf sie abfeuert.

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Da ihr mit reichlich Munition in eine Mission startet, ist nicht ständig die Rückkehr zum letzten Checkpoint erforderlich, wenn der Timer abläuft. In Missionen, in denen ihr Verbündete vor dem Abschuss bewahren müsst, sieht das jedoch anders aus – und zwar quasi unabhängig davon, welchen der drei Schwierigkeitsgrade ihr zu Beginn wählt. Diese Stufe beeinflusst nämlich in erster Linie den Schaden, der bei euch entsteht. Ändern dürft ihr den Schwierigkeitsgrad in der laufenden Kampagne unsinnigerweise übrigens nicht. Für Abhilfe aber sorgt das spielinterne Freischalt- und Upgradesystem.

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