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Anna’s Quest - Test

Ein neues Point & Click von Daedalic Entertainment

Test larissa.baiter@games.ch getestet auf PC

Ein Hauch von Mythologie und noch mehr schwarzer Humor

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Irgendwann landet man dann sogar in der Hölle und muss von dort entkommen. Dabei trifft man auf einen nicht ganz so gesprächigen Henker, der die Todesart der Gefangenen durch eine Art Lottospiel auswürfelt und einen pedantischen Verwaltungstroll, der einem das Ganze durch unnötige Bürokratie besonders schwer macht – hier wird das Spiel echt sehr realistisch! Auch gibt es später Anspielungen auf die Göttin Minerva und die Nornen, eine Art Schicksalsgöttinnen. Allgemein ist das Spiel erfrischend gut befüllt mit weiblichen Charakteren, die etwas mehr können als nur nutzlos im Weg herum zu stehen, wie es in vielen Games leider immer noch der Fall ist.

Ein Klick hier und einer da…

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Das Spiel ist nach typischen Point-&-Click-Regeln aufgebaut. Man kann Gegenstände aufsammeln, sie im Inventar mit einander kombinieren und mit anderen Gegenständen des Spiels interagieren. Man muss Rätsel lösen, um ins nächste Gebiet zu gelangen und verfolgt dabei die witzige Geschichte des Spiels. Wichtig zu wissen ist, dass man Gegenstände sowohl mit der rechten als auch mit der linken Maustaste anklicken kann, dass wird vor allem im späteren Spielverlauf wichtig, da man sonst teilweise wichtige Informationen und Hinweise nicht bekommt und so ziemlich lange an einem an sich einfachen Rätsel rumklickt.

Es gibt auch diese typischen Frust-Momente, in denen man auf alles schwört, was einem lieb und teuer ist, dass man jeden Gegenstand mit jedem möglichen anderen Gegenstand kombiniert hat und einfach nichts funktioniert! Dann einfach Ruhe bewahren und die beste Freundin/den besten Freund ranlassen, meist sehen sie etwas, was man selbst nicht sieht und schon geht es weiter.

An sich ist alles sehr logisch, wenn man denn auf die richtige Idee kommt und man kann ausschliesslich mit den Dingen interagieren, mit denen man auch interagieren soll, so verliert man keinen Gegenstand durch unüberlegtes Herumgeklicke. Lobenswert ist, dass die Steuerung an sich sehr einfach und intuitiv ist, so werden alle benutzbaren Gegenstände durch Drücken der Leertaste angezeigt oder durch Scrollen des Mausrades gelangt man ins Inventar.

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