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ARMS - Vorschau

Unsere Eindrücke vom Preview-Event

Vorschau Video Janina

Die Nintendo Switch bekommt ein neues Fighting-Game. Einen Monat vor Release von "ARMS" sind wir für euch nach Frankfurt gefahren um, eine der ersten weltweit, das volle Spiel mit allen Charakteren anzuspielen. Wir haben uns dazu mit Pressevertretern aus ganz Europa getroffen und gegenseitig kräftig auf die Mütze gegeben.

Vielleicht hattet ihr auf der Fantasy Basel schon Zeit das bunte Prügelspiel anzusehen, welches dort mit einer Auswahl an Charakteren und dem VS-Modus vertreten war. In der vollen Version gibt es natürlich mehr Optionen, die von Mumien über Ninjas bis zu eigenartigen Schleimwesen gehen. Am Besten gefallen hat uns beim Anspielen zum Beispiel ein Roboter, der mit einem Robo-Hund-Sidekick in die Arena kommt, welcher einkommende Schläge abfangen und selber auch zuhauen kann. Allerdings steht er auch genauso oft im Weg. Aber auch eine Kämpferin mit Namen Twintelle, die nicht mit ihren Fäusten, sondern den Zöpfen zuschlägt, und so etwa wie Sailor Moon als Wrestling-Superheld aussieht, hat es in sich.

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"ARMS" spielt man am Besten mit den Joy-Con - einen in der jeder Hand. Damit kann man natürlich zuschlagen und ausweichen, was zwar auf die Arme geht, aber auch am meisten Spass macht. Man kann das Spiel auch mit den Controllern an der Konsole als Handheld spielen, oder natürlich den Pro-Controller benutzen. Diese Optionen funktionieren einwandfrei, aber das richtige Boxkampf-Feeling kommt so nicht auf. Die Taktik bleibt allerdings die gleiche. Und, ja, "ARMS" ist durchaus ein taktisches Spiel.

Jeder Charakter hat einen eigenen Waffen-Loadout, das sich anpassen lässt. Hier greift dann auch der Titel des Spiels - "ARMS" - bedeutet gleichzeitig “Arme” und “Waffen”. Die verschiedenen Arme und Fäuste können in Sets zu je drei abgespeichert und vor jeder Runde im Kampf neu kombiniert werden. Obwohl man mit jeder Waffe zuschlägt, so verhalten sich diese doch sehr unterschiedlich. So gibt es zum Beispiel schnelle und leichte, sowie auch langsame und harte Schläge. Schläge, die sich in viele kleine Teile aufsplitten, und Projektile, die entweder geradeaus oder zielsuchend sind. Es gibt Schilder, Regenschirme, Schlangenhände, Vögel… an der Vielfalt mangelt es sicher nicht. Man kann also den Lieblingscharakter mit genau den Waffen ausstatten, welche einem liegen. Oder, die gut gegen den momentanen Gegner sind.

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Wer sich gegenseitig nicht nur auf den Deckel geben will, für den gibt es zusätzliche Modi. Man kann im "ARMS"-Style zu zweit gegeneinander Volleyball oder Basketball spielen, oder versuchen schneller als der andere Zielscheiben abzuschiessen. Diese kleinen Einlagen sind kurz, aber spassig und können mit einem gekonnten Gegner durchaus sehr tricky werden. "ARMS" kann man nicht nur mit 2-4 Spielern spielen, sondern auch alleine. Dafür bietet sich der Modus "1-gegen-100", welcher ein Survival-Battle gegen Wellen an Gegnern ist. Dieser eignet sich auch sehr gut dazu die Eigenarten der verschiedenen "ARMS"-Waffen kennenzulernen und zu üben. Natürlich kann jeder der Modi auch gegen und mit dem Computer gespielt werden.

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