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Ary and the Secret of Season - Vorschau / Preview

Action-Adventure zwischen Zelda und Pixar

Vorschau Video Benjamin Braun

Rätseln und kämpfen

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Die Jahrezeitenblasen benutzt ihr in „Ary“ vornehmlich im Rahmen von Rätseln. Die glockenförmigen Zonen erschafft ihr ohne dafür eine spezielle Energieressource wie Mana, könnt sie auf Wunsch also regelrecht spammen. Ihr platziert die Glocken jedenfalls genau dort und so viele ihr wollt, jederzeit und ohne Einschränkungen. Spätere Upgrades erlauben zudem die Erschaffung grössere Blasen, wobei unklar bleibt, ob das notwendig wird oder Ary lediglich alternative Lösungsansätze erlaubt. Besonders grosse und mächtige Blasen erzeugt ihr an besonderen Monolithen in der Welt. So legt ihr den Zugang zu einem Dungeon an einem davon mit einer Sommerblase frei, die im Nu selbst einen mächtigen Wasserfall austrocknet. An magischen Kugeln in der Umgebung werden die ansonsten unbeweglichen Jahreszeitenglocke wiederum förmlich in Wallung versetzt. An einer Stelle schwingt eine solche Kugel etwa wie ein Pendel im Raum. Mit der richtigen Blase erzeugt ihr einen wassergefüllten Raum, durch den Ary hindurch schwimmen kann, um etwa auf eine höher gelegene Plattform zu gelangen. Aufgaben wie diese, wenn ihr etwa wieder mal vor einem verschlossenen Tor steht, könnt ihr aber oft unterschiedlich lösen. Die Entwickler geben also nicht, wie es in vielen anderen rätsellastigen Spielen der Fall ist, einen korrekten Lösungspfad vor, sondern lassen euch gewisse Freiheiten. Rätseltechnisch erwartet euch darüber hinaus auch eine Reihe eher klassischer Puzzles, bei denen ihr Schalter umlegt oder Druckschalter mit Objekten beschwert, um einen Durchgang zu öffnen.

Die Jahreszeitenblasen helfen euch auf Wunsch auch im Kampf. Wer will, zieht Hyänen, lebendigen Pflanzen oder pilzähnlichen Feinden auch einfach mit dem Schwert eins über die Rübe. Nutzt ihr bei besagten Pflanzen, die euch mit Wasser beschiessen, allerdings die Winterglocke, verwandelt sich deren Beschuss innerhalb der erzeugten Kältezone in Eisbrocken, die ihr dann per Schwertschlag direkt auf diese Widersacher zurückschleudert. Die Kämpfe, von speziellen Bossbegegnungen einmal abgesehen, könnt ihr in einigen Fällen übrigens komplett skippen, wenn es euch gelingt, zum rettenden Zielpunkt zu gelangen. Final einschätzen können wir zwar noch nicht, wie weit solche Freiheiten gehen. Gemessen an der Beschreibung der Entwickler allerdings gefällt es uns sehr gut, dass es oft derartige Optionen geben soll. Die spielerischen Freitheiten in der Spielwelt sollen sich abseits dessen aber eher in Grenzen halten. Die Entwickler hatten zwar mal Open-World-Ansätze angedacht, sich letztlich aber dagegen entschieden – Raum fürs Exploring soll es dennoch einigen geben.

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