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Assassin's Creed 3

Das Making Of: So entstand das grösste Spiel aller Zeiten

Vorschau Benjamin Kratsch

"Assassin`s Creed 3", das ist ein Monster von einem Spiel: Mit taktischen Seekämpfen, die andere als einzelnes Produkt verkaufen würden. Mit Jagdgemeinschaften, mit Crafting, mit eigener Villa, eigenem Boot und einer Story, die 30 Jahre umfasst. Wir haben ausführlich mit Creative Director Alex Hutchinson von Ubisoft Montreal und Dr. Kal Luhe von Ubisoft Singapur über Schiffskämpfe, fiese Animationen im Gelände, Jump Pad für MoCap-Stuntmans und die Geschichte rund um Desmonds Vorfahre im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gesprochen. Eigentlich einem europäischen Krieg....

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"Wir sind die letzten Dinosaurier", hat Alex Hutchinson mal gesagt. Der gebürtige Australier ist der Chef des grössten Entwicklerteams der Games-Branche und bekam die Leitung weil er als Allrounder gilt. Hutchinson hat als Lead Designer an "Sims 2" und "Spore" unter Will Wright gearbeitet, kannte sich als Creative Director von "Army of Two: The 40th Day" aber auch bestens im Action-Segment aus. Hutchinson hatte eigentlich ganz andere Pläne, studierte Archäologie in Melbourne, wechselte dann aber recht schnell in die amerikanische Games-Branche.

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Wie verkauft man die Idee an Ubisoft? Mit Zinnsoldaten

Alex Hutchinson erinnert sich an die Anfänge von "Assassins Creed 3", die recht ungewöhnlich für die Branche waren. "*Assassins Creed 3 war als Prototyp schwer innerhalb eines gewissen Zeitlimits zu realisieren. Wir hätten mehr Zeit in die Technik, als das Design und die Atmosphäre investieren müssen", erklärt er. "Ergo haben wir uns entschieden aus Holz Boston nachzubauen, als Indianer verkleidete Bostoner auf Schiffe zu stellen und sie von britischen Soldaten beschiessen zu lassen – die Boston Tea Party. Allerdings mit Zinnfiguren dargestellt. Durch einen extrem nahen Zoom und all die Möglichkeiten die unsere Video-Cutter heute so haben sowie wurde aus dem Mix aus Video und Concept Arts mit Aquarell-Farben ein sehr lebendiges Szenario und das Management unter Führung von unserem CEO Yves Guillemot war einverstanden."*

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