Games.ch

AC: Odyssey - Das Schicksal von Atlantis - Test / Review

Reise zu den Göttern

Test Video olaf.bleich getestet auf PlayStation 4

Die dreiteilige Erweiterung „Das Schicksal von Atlantis“ beginnt mit der ersten Episode „Die Elysischen Gefilde“. Die Redaktion besuchte Ubisoft in Düsseldorf und testete dort den DLC auf Herz und Nieren. Lohnt sich eine Rückkehr zu „Assassin‘s Creed: Odyssey“?

Screenshot

„Assassin‘s Creed: Odyssey“ gehört zu den Gaming-Hits des Jahres 2018. In Sachen Umfang, Technik und Spielbarkeit setzte der Griechenland-Trip von Kassandra und Alexios neue Serienmassstäbe. Die erste Episode der DLC-Erweiterung „Das Schicksal von Atlantis“ entführt euch in „Die Elysischen Gefilde“.

Als Elysion bezeichnet man in der griechischen Mythologie eine Insel, auf der jene Helden entsandt werden, die von Göttern geliebt wurden oder denen sie Unsterblichkeit schenkten. Wie nun Alexios und Kassandra dort hin gelangen, das verraten wir an dieser Stelle natürlich nicht. Fest steht nur, dass wir uns in der Testrunde mit diesem Add-On zwischen den Fronten wiederfinden. Denn selbst im Elysion kämpfen gewaltige Egos um die Macht.

Ausflug nach Elysion

Wer bei „Assassin‘s Creed: Odyssey“ auf dem aktuellen Stand sein möchte, der muss zunächst die achte Episode der vergessenen Geschichten „Die Erbin der Erinnerungen“ spielen. Diese bildet nämlich die Basis für „Das Schicksal von Atlantis“ und damit auch für „Die Elysischen Gefilde“.

Screenshot

Ihr benötigt also mindestens Level 28, um euch in das sagenhafte Reich hinab zu begeben. Seid ihr noch nicht so weit und wollt trotzdem „Das Schicksal von Atlantis“ spielen, so könnt ihr die Erweiterung direkt aus dem Hauptmenü starten. Das Spiel bastelt euch dann einen Charakter – wahlweise Alexios oder Kassandra – auf Stufe 52 und dazu passender Ausrüstung zusammen. Ihr beginnt dann bei „Die Erbin der Erinnerungen“ und landet nach etwa einer Stunde Spielzeit in „Die Elysischen Gefilde“.

Die erste der insgesamt drei Episoden umfasst etwa zehn bis zwölf Spielstunden und rankt sich vor allem um die Machtverhältnisse in Elysion. Das Spiel wartet im Verlauf erneut mit einigen Überraschungen auf: So trefft ihr auf alte Bekannte und müsst an Schlüsselstellen sogar über Leben und Tod entscheiden. Startet die DLC-Episode noch vergleichsweise langsam, so nimmt sie doch mit jeder Mission mehr Fahrt auf. Die Kompaktheit – im Vergleich zum Hauptprogramm – tut der Geschichte gut, da das Spiel nicht mit Nebensträngen und der puren Masse an Sammelaufgaben überfordert.

Kommentare