Games.ch

Atelier Lydie & Suelle: The Alchemists and the Mysterious Paintings - Test

Ein Kunstwerk?

Test Video Giuseppe Spinella getestet auf PlayStation 4

Die „Mysterious“-Trilogie kommt mit „Atelier Lydie & Suelle“ zum Abschluss. Die Zwillinge möchten - wie viele andere Protagonistinnen der „Atelier“-Serie zuvor - ihr Atelier zum besten im ganzen Königreich machen. Durch Zufall entdecken die beiden, dass ganze Welten hinter einigen Gemälden stecken. Und somit reisen sie in diese Bilderwelten, wo sie nach Zutaten für ihre Rezepte suchen. Ob das Finale der „Mysterious“-Trilogie einem Kunstwerk gleichkommt, erfahrt ihr in unserem Test!

Zwillingspower

Obwohl das Spiel Teil der „Mysterious“-Trilogie ist, benötigt ihr keine Vorkenntnisse der zwei anderen Titel – die Story ist unabhängig. Lydie und Suelle führen ein Atelier, das leider nicht besonders gut läuft. Ihr alleinerziehender Vater – ein Künstler – ist da keine grosse Hilfe, da er nicht einmal sein eigenes Leben richtig im Griff hat. Somit sind die Zwillinge auf sich alleine gestellt. Sie haben dennoch einen Traum: Ihr Atelier soll das allerbeste werden! Und wie das Schicksal so will, kommt Hilfe von ungeahnten Orten: den Gemälden! Lydie und Suelle entdecken, dass sie bestimmte Gemälde betreten können. Dadurch gelangen sie in kunterbunte Welten, die reichlich seltene Alchemiezutaten bergen.

Die Story von „Atelier Lydie & Suelle“ ist wie gewohnt für ein „Atelier“-Spiel sehr idyllisch und leichtherzig. Es werden auch ernste Themen angeschnitten, doch im Grossen und Ganzen geht es um die Entwicklung der Zwillinge. Die Beziehung der zwei ist das Beste am ganzen Spiel. Wie für Geschwister üblich kommt es mal zu Zankereien, mal zu emotionalen Momenten. „Atelier Lydie & Suelle“ besitzt ganz viel Herz und Humor. Es erweist sich als eine willkommene Abwechslung zu den üblichen übertriebenen und melodramatischen JRPG-Storys. Ein netter Touch: Je nach eingeschlagener Spielroute schalten wir verschiedene Enden frei. Schade ist jedoch, dass die meisten Charaktere allzu bekannte Klischees bedienen – man hat stets das Gefühl, diese Figuren schon in zig Animes erlebt zu haben.

Screenshot

Kommentare