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Bandai Namco: Highlights 2015 - Teil 2

Naruto, Project X Zone 2, J-Stars VS+ und Tales of Zestiria

Artikel Ulrich Wimmeroth

In Teil 2 unserer Übersicht der kommenden Bandai Namco Spiele, gibt es diesmal die volle Japan-Dröhnung für Anime-affine Gamer. Im üppigen ersten Teil haben wir uns auf die westlichen Entwicklungen wie „Project CARS“, „F1“ und „The Witcher 3: Wild Hunt“ konzentriert. Jetzt geht es mit zünftigen Prügeleien in dem neuen „Naruto“-Abenteuer und den „J-Stars“, sowie einem weiteren Teil der langlebigen „Tales of-Reihe“ weiter, die übrigens in diesem Jahr ihr stattliches 20-jähriges Jubiläum feiert.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4

Über 12 Millionen Einheiten der „Ultimate Ninja Storm“-Reihe hat der Publisher Bandai Namco bislang unter das prügelwillige Spielervolk gebracht. Eine beachtliche Zahl, die aber im Einklang mit der weltweit erfolgreichen Naruto-Franchise steht. Immerhin hat die von Masashi Kishimoto bereits 1997 erschaffene Figur des Naruto Uzumaki es auf 72 Manga-Bände, 220 Anime-Folgen und ein halbes Dutzend Filme gebracht. Aber genug der Zahlenprotzerei, jetzt werfen wir einen Blick auf den Abschluss der Sub-Serie, der für den PC und erstmals nur für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt wurde. Die Fortsetzung des 2013 erschienenen „Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3“, dem wir damals schon eine grandiose Grafik bescheinigt haben, protzt in unserer kurzen Anspiel-Session mit einem beeindruckenden Effektfeuerwerk. Mitten im vierten Shinobi-Weltkrieg bekommt es unser 3-Ninja-Team mit einem zehnschwänzigen Monstrum zu tun, das tentakelschwingend auf uns eindrischt. Aber das stellt unsere erfahrenen Recken natürlich nicht vor unüberwindliche Probleme und wir beschwören mal eben die Riesenkröte Gamabunta, auf deren Rücken wir uns einen Weg durch die anrückenden Kanonenfutter-Gegner bahnen. Der Höhepunkt der Auseinandersetzung mit dem monströsen Endboss erfolgt mit einer ganzen Reihe Quick-Time-Events, in denen wir den Fiesling bildgewaltig zur Strecke bringen. Schnelle Schnitte, pausenlose Action, absolut abgedrehte Charaktere: Der vierte Hauptteil der „Ultimate Ninja Storm“-Reihe legt einfach in allem noch mal die Messlatte für verrückten Japano-Krawall eine ganze Ecke höher. Muss man mögen. Allzu viele Fakten sind ansonsten noch nicht gesichert, nur das es die bislang meisten spielbaren Charaktere geben und als Feature das Wechseln des Team-Leaders eingeführt wird.

Screenshot

Getestet auf PS4
Release: Herbst 2015
Plattformen: PC, Xbox One, PlayStation 4
Genre: Action

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