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Batman: Arkham VR - Test

Ich bin Batman

Test Video Martin Mayer getestet auf PlayStation 4

Der grösste Detektiv der Welt

Erneut kommen wir in eine Gasse und findet den leblosen Körper von Nightwing auf. Was ist hier passiert? Batman nutzt seine detektivischen Fähigkeiten und rekonstruiert den Kampf zwischen Nightwing und dem unbekannten Angreifer. Wir spulen mittels des Anlysetools die Zeit vor und zurück und stoppen an den entsprechenden Stellen, an denen unser Freund die schmerzhaften und letztlich tödlichen Verletzungen erlitten hat. Gerade, wenn wir den Kampf in Echtzeit vor unseren Augen ablaufen lassen, weichen wir regelrecht zurück, wenn die beiden Figuren aufeinander einprügeln. Das sind die Qualitäten, die wir von einem VR-Spiel erwarten!

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Noch mehr Detektivisches gibt es in der Leichenhalle, in der wir mehrere Körper auf Rückstände eines explodierten Objekts untersuchen. Das funktioniert im Prinzip genauso wie in den vorherigen Spielen Rocksteadys auch: Wir schalten also per Knopfdruck zwischen Knochenebene und Muskeln hin und her, um die die Überreste der Gerätschaft aufzuspüren. Allerdings nutzen wir eben nicht den Stick, um das Analysetool zu verwenden, sondern fahren den Körper mit dem Move-Controller ab. Das mag primitiv klingen, aber auch das trägt seinen Teil dazu bei, dass wir uns wirklich als Teilnehmer dieser Szene und nicht bloss an interaktiver Bestandteil fühlen.

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Exzellent zur Geltung kommt dieses Empfinden auch, wenn wir die gefundenen Bestandteile in einem 3D-Puzzles zusammensetzen, Teile drehen und wenden und schliesslich das ganze Gerät vor unseren Augen wiederherstellen. Schliesslich müssen wir auch noch die Kombination für einen Safe finden, die wir uns anhand der über den Scanner erkennbar gedrückten Tasten des Ziffernfeldes erschliessen. Genau wie auch in der Gasse mit Nightwings Leiche zuvor bewegen wir uns nicht frei im Raum, sondern springen per Teleport zu bestimmten Punkten, an denen wir uns frei drehen, wenden oder auch mit dem Kopf näher an Objekte herangehen.

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